Wo zum Teufel sind die Bildchen und Charts und so?
Das Zeug ist gut
05.12.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, was dieser Trommler zu sich genommen hat. Aber wenn es eine meiner beschwipsten Leserinnen oder einer meiner bekifften Leser weiß, dann seien Sie so gut und schicken Sie mir eine unverbindliche Probepackung. Danke. Tipp: So ca. ab 2:40 zündet die Droge im Kopf des Drummers den Nachbrenner. Bühne frei:
jetzt hör mal, Wetter
24.11.11 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Kaufen Sie sich Ihr Heimatschland
01.06.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
ein paar gibt es noch: Kaufen Sie sich Ihr Heimatschland, bevor es andere tun. Und als kleine Entscheidungshilfe gibt es eins von 19 Spitzenfotos mit echten Qualitätsreimen (wer hier regelmäßig reinschneit, kennt noch einige mehr):


Heimatschland im ASYL!
17.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Doktor Vogls Heimatschland, von ihm selbst belichtet und bedichtet und schließlich von Lothar Götter ein für alle Mal gemalt und installiert, muss ins Asyl:
Die Galerie Nina Kalt hat in meinen Texten zum Heimatschland Politisches entdeckt (Ein Beispiel). Auweia. Wenn das die Freunde der Galerie Kalt bemerken. Um eine Lösung, wie man das Problem aus der Welt schafft, war Frau Kalt nicht verlegen. Nur manchmal ist das Problem eben die Sache selbst. Ihren Vorschlag, das deutsche Leporello besser in einer zensierten Variante zu präsentieren, mussten Lothar Götter und ich ablehnen.
Die Ausstellung findet deshalb an einem neuen Ort und an einem anderen Tag statt:
Galerie ASYL, Schleißheimerstr 18, 80333 München
Vernissage: Donnerstag 14. April 19 Uhr
Geöffnet: 15. und 16. April 15-20 Uhr

Die Galerie Nina Kalt hat in meinen Texten zum Heimatschland Politisches entdeckt (Ein Beispiel). Auweia. Wenn das die Freunde der Galerie Kalt bemerken. Um eine Lösung, wie man das Problem aus der Welt schafft, war Frau Kalt nicht verlegen. Nur manchmal ist das Problem eben die Sache selbst. Ihren Vorschlag, das deutsche Leporello besser in einer zensierten Variante zu präsentieren, mussten Lothar Götter und ich ablehnen.
Die Ausstellung findet deshalb an einem neuen Ort und an einem anderen Tag statt:
Galerie ASYL, Schleißheimerstr 18, 80333 München
Vernissage: Donnerstag 14. April 19 Uhr
Geöffnet: 15. und 16. April 15-20 Uhr

Vormerken: Heimatschland 24. März
23.02.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Werden Sie freund!
02.02.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Das Hirn voller Jihad und den Mund voller Kreide
01.02.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Das schlimme bei der schönen Revolution in Ägypten ist, man weiß nicht, wer am Ende mit Madam Freiheit ins Bett darf.
Die Kreide fressenden Muslimbrüder?
„13:26 Uhr Ein Vertreter der Muslimbrüder bekräftigt bei al-Dschasira, dass niemand von seiner Bewegung mit Mubarak reden wolle. "Unsere erste Forderung lautet: Mubarak muss zurücktreten", sagt der Islamist, "wir trauen ihm nicht und wir glauben auch nicht, dass er zu Reformen fähig ist". Während der Muslimbruder diese Sätze sagt, zeigt der Sender erneut eine Mubarak-Puppe am Galgen - mit einem Davidstern auf der aufgemalten Krawatte.“
Dann wird es für Israel sehr ernst.
Oder gewinnt die gebildete Mittelschicht? Wie in Tunesien, wo die Bürger gerne die französische Revolution nachholen möchten und einen laizistischen Staat wünschen, in dem die Muslimbrüder freilich außer Gebeten nichts zu sagen hätten. Bei Wadi steht dazu hoffnungsfroh:
„Unsere Freunde aus Libyen, Jordanien, Syrien, Algerien, Mauretanien und nicht zuletzt Ägypten (…) schauen auf uns mit traumerfüllten Augen wie auf ein Bild von Delacroix. Die tunesische Marianne trägt die Fahne und führt das Volk an. Endlich ist die “Büchse der Pandorra” geöffnet worden. (…) Wenn Tunesien erwacht, bebt die arabische Welt”
Eben Marianne, nicht irgendwelche Bärtigen in der Nachfolge des Propheten.
[…] Marianne ist übers Meer gekommen und hat sich an die Spitze des Protestes gestellt -wir erleben hier offenbar so etwas wie die Geburt einer neuen Ikonographie.“
Mir wäre natürlich diese Marianne immer lieber als Tante Burka von der drögen Muslim-Bruderschaft. Finden Sie die Unterschiede selbst:


Die Kreide fressenden Muslimbrüder?
„13:26 Uhr Ein Vertreter der Muslimbrüder bekräftigt bei al-Dschasira, dass niemand von seiner Bewegung mit Mubarak reden wolle. "Unsere erste Forderung lautet: Mubarak muss zurücktreten", sagt der Islamist, "wir trauen ihm nicht und wir glauben auch nicht, dass er zu Reformen fähig ist". Während der Muslimbruder diese Sätze sagt, zeigt der Sender erneut eine Mubarak-Puppe am Galgen - mit einem Davidstern auf der aufgemalten Krawatte.“
Dann wird es für Israel sehr ernst.
Oder gewinnt die gebildete Mittelschicht? Wie in Tunesien, wo die Bürger gerne die französische Revolution nachholen möchten und einen laizistischen Staat wünschen, in dem die Muslimbrüder freilich außer Gebeten nichts zu sagen hätten. Bei Wadi steht dazu hoffnungsfroh:
„Unsere Freunde aus Libyen, Jordanien, Syrien, Algerien, Mauretanien und nicht zuletzt Ägypten (…) schauen auf uns mit traumerfüllten Augen wie auf ein Bild von Delacroix. Die tunesische Marianne trägt die Fahne und führt das Volk an. Endlich ist die “Büchse der Pandorra” geöffnet worden. (…) Wenn Tunesien erwacht, bebt die arabische Welt”
Eben Marianne, nicht irgendwelche Bärtigen in der Nachfolge des Propheten.
[…] Marianne ist übers Meer gekommen und hat sich an die Spitze des Protestes gestellt -wir erleben hier offenbar so etwas wie die Geburt einer neuen Ikonographie.“
Mir wäre natürlich diese Marianne immer lieber als Tante Burka von der drögen Muslim-Bruderschaft. Finden Sie die Unterschiede selbst:


Achten Sie auf Ihr Gesicht!
25.01.11 – warnt vor:Menschen zu meidende

In München schwiemelt ein mir persönlich unbekannter aber eventuell anderen Menschen recht vertrauter Champagnero seit Weihnachten dermassen gekonnt operettenhaft in die Ferne, den Arm einer ihn Anbetenden entspannt auf der befrackten Schulter: Die Menschen bleiben auf der Strasse stehen und starren auf die Litfasssäulen. So sieht ein Gentilhomme aus, der gerade leise zu sich selbst sagen will: Parbleu, bin isch ein schneidig fescher Hund oder nischt? Gleichzeit flüstert sein von kultivierter Begierde und allerhand Sekt perlender Blick auch noch den Damen in der allerletzten Reihe zu: Isch werde sie naturellement und mit dem größten Vergnügen ins Elysium pudern, Verehrteste, aber erst muss isch hier noch die Gala zuende singen, à votre santé!
Meine verehrten männlichen Leser: Bitte versuchen Sie nie so zu schauen wie der. Es sei denn Sie legten es darauf an, einmal größere Ansammlungen von sehr sehr reifen Damen überwältigt in die Ohnmacht flüchten zu sehen. Dann können Sie das ruhig üben.
Die Knallkörper des Jahres 2010
17.12.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Pünktlich zu Silvester. In Doc Vogls Knalldeppenwettbewerb 2010 nahmen diese Feuerwerkskörper besonders erfolgreich teil:
1. Platz: „Detonator“ Karl u. v. a. zu Guttenberg

Deutschlands beliebteste Silvester-Wunderwaffe steigt auf wie ein Komet vor finsterem Nachthimmel. Wuchtige Bombettenabschüsse mit Knatterstern-Aufstieg, soundstarkem Crackling im Leopard-2a5-Stil und mächtigen Brillant-Buketts in blutrot, CSU-braun, schwarzer Afghane und camouflage, immer mit erschreckend lautem Knall, manchmal mit Gattin, dann Effektkombination mit lynchgrünen Poppingstars „Kinderschänder“ stets lautstark finalisierend mit mächtiger Goldkrone. Applaus garantiert.
2. Platz Alice „Alligator“ Schwarzer

Sinistre 15-Schuss-Brummer-Fontänen-Batterie. Als Effekt-Highlight werden gleich zu Beginn bundesweit unzählige vierfarbige „Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht“-Bildkreisel gleichzeitig abgefeuert, es folgt eine 6-fach-Verwandlungsfontäne zur Funken sprühenden Prozesshyäne mit einem gigantischen Crackling-Finale in einer senkrecht aufsteigenden Vergewaltigungskolumne vor dem tiefschwarzen Hintergrund des Ludenannoncenblatts BILD. Nur für gute Nerven, FSK 18. Brenndauer ca. 60 Jahre, evtl. mehr.
3. Platz Thilo „Die Bestie“ Sarrazin

Absoluter Klassiker! 3x soviel Effektmenge wie bisher! Die Effektkombination: Zuerst die gleißende Fontäne in Schwarzrotgold, soundstark bedroht durch Powerbatterie „Muslim“ mit goldener Leuchtspur zum bedrohlich pulsierenden Halbmond aufsteigend, Zwischenfinale: Sternbukett „SS“ mit silbern verhakten Kreuzen danach Sternenbukett braun mit arisch funkelnder DNA-Doppelhelix, schließlich 29 Kometenaufstiege als donnernde Trittbrettfahrer, die sich in buntem Quatsch zerfaseln, am Ende rauschhaftes Nachnuscheln, Funkenflug, pfeifen, aus.
Bilder: Wikipedia.de, Textvorlagen: pyroweb.de
1. Platz: „Detonator“ Karl u. v. a. zu Guttenberg

Deutschlands beliebteste Silvester-Wunderwaffe steigt auf wie ein Komet vor finsterem Nachthimmel. Wuchtige Bombettenabschüsse mit Knatterstern-Aufstieg, soundstarkem Crackling im Leopard-2a5-Stil und mächtigen Brillant-Buketts in blutrot, CSU-braun, schwarzer Afghane und camouflage, immer mit erschreckend lautem Knall, manchmal mit Gattin, dann Effektkombination mit lynchgrünen Poppingstars „Kinderschänder“ stets lautstark finalisierend mit mächtiger Goldkrone. Applaus garantiert.
2. Platz Alice „Alligator“ Schwarzer

Sinistre 15-Schuss-Brummer-Fontänen-Batterie. Als Effekt-Highlight werden gleich zu Beginn bundesweit unzählige vierfarbige „Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht“-Bildkreisel gleichzeitig abgefeuert, es folgt eine 6-fach-Verwandlungsfontäne zur Funken sprühenden Prozesshyäne mit einem gigantischen Crackling-Finale in einer senkrecht aufsteigenden Vergewaltigungskolumne vor dem tiefschwarzen Hintergrund des Ludenannoncenblatts BILD. Nur für gute Nerven, FSK 18. Brenndauer ca. 60 Jahre, evtl. mehr.
3. Platz Thilo „Die Bestie“ Sarrazin

Absoluter Klassiker! 3x soviel Effektmenge wie bisher! Die Effektkombination: Zuerst die gleißende Fontäne in Schwarzrotgold, soundstark bedroht durch Powerbatterie „Muslim“ mit goldener Leuchtspur zum bedrohlich pulsierenden Halbmond aufsteigend, Zwischenfinale: Sternbukett „SS“ mit silbern verhakten Kreuzen danach Sternenbukett braun mit arisch funkelnder DNA-Doppelhelix, schließlich 29 Kometenaufstiege als donnernde Trittbrettfahrer, die sich in buntem Quatsch zerfaseln, am Ende rauschhaftes Nachnuscheln, Funkenflug, pfeifen, aus.
Bilder: Wikipedia.de, Textvorlagen: pyroweb.de
Was die Welt so alles braucht
13.12.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Die Welt braucht 26.000 neue Flugzeuge für die nächsten 20 Jahre – fragt sich zwischendurch eigentlich auch mal so ein Wirtschaftsweiser, ein Vorstandsvorsitzender, einer von den top-geschulten Industriekapitänen mit den Big-Picture-Visionen für die Zukunft des Kapitalismus, womit die fliegen sollen? Warp? Ach so, der Warpantrieb. Dann wird sicher alles gut.

Quelle: http://www.dieoff.org/page224.htm

Quelle: http://www.dieoff.org/page224.htm
Eine gegen alles
07.09.10 – warnt vor:Menschen zu meidende | Bedrohungen allenthalben
Tripp trapp die U-Bahn-Treppe hoch und raus ans Licht, haut mir plötzlich dieses Reklametaferl eins auf die Augen:

Schau an, denkt sich der Doc, an diesem Werbeobjekt stören mich eigentlich nur der schrottige Schalter, die schwule Farbe und die Worte „Effektive“, „erfolgsorientierte“, „Lösungen“, „positive“, „Bewegung“ sowie „Ihr Leben“ und „bringen“. Das ist die Sprache der Unternehmensberater. Das ist das Lebensziel der Heilpraktiker. Hier kommt beides zusammen. Das Dümmste aus zwei Welten.
Drüber steht „Wegezurlebensfreude.de“, nicht zu verwechseln mit „Lebensfreunde.de“, die sich für die Unversehrtheit von Föten einsetzen. Wer führt mich denn nun den Weg zur Lebensfreude? Anja Morgenroth im schönen München tut das. Nachdem kürzlich ein Mann in der U-Bahn versuchte, mich mit Hypnose glücklich zu machen, bin ich jetzt natürlich neugierig, was die Morgenroth so auf der Pfanne hat. Das liest sich so:
„Deep memory process (Tiefenerinnerung) erlaubt ein Hervorholen von Bildern und Erinnerungen aus tieferen Schichten des Unterbewusstseins. Dieser Prozess findet in einer Tiefenentspannung statt. Der Klient erinnert sich hinterher an alles.“ Mit der Tiefenentspannung kann sie bei mir schonmal punkten. Das Hervorholen von Bildern aus tieferen Schichten ist auch super. Ich habe da so ein uraltes, vermutlich noch aus der Renaissance stammendes Fresko in einem der unteren Verliese meines Unterbewusstseins, das muss ganz großartig sein, ein Gruppenakt bei einem Bacchanal in einem Serail ist, glaub ich, zu sehen, aber ich bin nicht entspannt genug, nochmal da hinzufinden und die vielen auch nicht gerade keuschen Deckerinnerungen abzukratzen. Schön, wenn das Frau Morgenroth für mich über- oder unternimmt. Mit gefällt auch, dass ich mich hinterher an alles erinnere, der Hypnoseheini wollte in dieser Hinsicht nichts garantieren.
Das Bild ist da und schon geht alles Schlag auf Schlag! Knoten werden durchtrennt und Ströme entfesselt: „Gebundene Lebensenergie wird nach Lösen von Blockaden und Verstrickungen frei. Das persönliche Energieniveau erhöht sich spürbar.“ Klar. Denn hinter jedem geretteten Tiefenfresko schlummert ein Geysir der – nennen wir das Kind doch beim Namen – der unbändigen Lust, eine brodelnde Quelle, was sage ich, die Morgenröthe der Lebensenergie. Der Deep memory process klingt wohl nicht zufällig nach einer besonders tief gehenden Fellatiovariante. Sex sells, denkt sich der Tiefenheilpraktiker.
Und wann und wogegen hilft das, Frau Morgenroth?
Gegen Energiedefizite natürlich, aber auch bei Beziehungsproblemen, Stagnation („ich stagnier´ heut wieder so“?), Angst vor dem Tod, Krankheiten, Naturkatastrophen und Sinnkrisen. Also immer und gegen alles, was so als übles Hindernis auf dem Weg zur Lebensfreude im Weg liegen könnte. Spätestens jetzt fragt man sich natürlich schon, ob hier nicht der Wunsch der Vater des Hilfsangebotes sein könnte.
Im Impressum steht deshalb sicherheitshalber: „Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, […] das gesamte Angebot […] zu löschen“. Warten wir´s ab.

Schau an, denkt sich der Doc, an diesem Werbeobjekt stören mich eigentlich nur der schrottige Schalter, die schwule Farbe und die Worte „Effektive“, „erfolgsorientierte“, „Lösungen“, „positive“, „Bewegung“ sowie „Ihr Leben“ und „bringen“. Das ist die Sprache der Unternehmensberater. Das ist das Lebensziel der Heilpraktiker. Hier kommt beides zusammen. Das Dümmste aus zwei Welten.
Drüber steht „Wegezurlebensfreude.de“, nicht zu verwechseln mit „Lebensfreunde.de“, die sich für die Unversehrtheit von Föten einsetzen. Wer führt mich denn nun den Weg zur Lebensfreude? Anja Morgenroth im schönen München tut das. Nachdem kürzlich ein Mann in der U-Bahn versuchte, mich mit Hypnose glücklich zu machen, bin ich jetzt natürlich neugierig, was die Morgenroth so auf der Pfanne hat. Das liest sich so:
„Deep memory process (Tiefenerinnerung) erlaubt ein Hervorholen von Bildern und Erinnerungen aus tieferen Schichten des Unterbewusstseins. Dieser Prozess findet in einer Tiefenentspannung statt. Der Klient erinnert sich hinterher an alles.“ Mit der Tiefenentspannung kann sie bei mir schonmal punkten. Das Hervorholen von Bildern aus tieferen Schichten ist auch super. Ich habe da so ein uraltes, vermutlich noch aus der Renaissance stammendes Fresko in einem der unteren Verliese meines Unterbewusstseins, das muss ganz großartig sein, ein Gruppenakt bei einem Bacchanal in einem Serail ist, glaub ich, zu sehen, aber ich bin nicht entspannt genug, nochmal da hinzufinden und die vielen auch nicht gerade keuschen Deckerinnerungen abzukratzen. Schön, wenn das Frau Morgenroth für mich über- oder unternimmt. Mit gefällt auch, dass ich mich hinterher an alles erinnere, der Hypnoseheini wollte in dieser Hinsicht nichts garantieren.
Das Bild ist da und schon geht alles Schlag auf Schlag! Knoten werden durchtrennt und Ströme entfesselt: „Gebundene Lebensenergie wird nach Lösen von Blockaden und Verstrickungen frei. Das persönliche Energieniveau erhöht sich spürbar.“ Klar. Denn hinter jedem geretteten Tiefenfresko schlummert ein Geysir der – nennen wir das Kind doch beim Namen – der unbändigen Lust, eine brodelnde Quelle, was sage ich, die Morgenröthe der Lebensenergie. Der Deep memory process klingt wohl nicht zufällig nach einer besonders tief gehenden Fellatiovariante. Sex sells, denkt sich der Tiefenheilpraktiker.
Und wann und wogegen hilft das, Frau Morgenroth?
Gegen Energiedefizite natürlich, aber auch bei Beziehungsproblemen, Stagnation („ich stagnier´ heut wieder so“?), Angst vor dem Tod, Krankheiten, Naturkatastrophen und Sinnkrisen. Also immer und gegen alles, was so als übles Hindernis auf dem Weg zur Lebensfreude im Weg liegen könnte. Spätestens jetzt fragt man sich natürlich schon, ob hier nicht der Wunsch der Vater des Hilfsangebotes sein könnte.
Im Impressum steht deshalb sicherheitshalber: „Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, […] das gesamte Angebot […] zu löschen“. Warten wir´s ab.
Was denkt der sich eigentlich?
24.08.10 – warnt vor:Menschen zu meidende

Wenn Sie im entspanntesten Urlaub in einem ganz entzückenden Lokal überraschend an Ihrem Partner dieses Gesicht entdecken, dann denkt der vielleicht gerade:
„Wieso bekommt jetzt die die Calamari fritti wieder eher als ich?“
„O.K., das sossenverschmierte Kleinkind lassen wir hier. Dafür nehmen wir die leckere Bedienung mit nach Hause.“
„Yes we can. Ich zähle bis tausend. Wenn in der Zeit nochmal „Wind of Change“ läuft, sprenge ich die Stereoanlage dieser Boazn telekinetisch in die Luft.„
„Die Bierchen waren echt gut nach der ersten Presshalben, der Sangria auch, ein Spitzenrosé danach, tolle Kräuter-, Himbeer- und Erdbeerliköre, einige Pils zwischendurch gegen den klebrigen Geschmack, etwas Caffé corretto zum Wachbleiben, und die paar Grappe runden das Essen doch fein ab. Woher kommt das dann? Aber klar: Der Salat. Der ist schwer verdaulich. Weiß man doch. Ich werde das leichte Magengrummeln einfach ignorieren. Oder vielleicht einen Averna?“
„Bestandsaufnahme: Links rülpsen die Belgier, vorne schwitzen speckig die Kärntner und rechts rumoren lüstern die Russen. Ich könnte die Brille abnehmen. Aber die Ohren? Was mache ich mit den Ohren?“
„Kann da mal bitte jemand die Wand hinten weiß streichen, damit mein Gesicht nicht so blass wirkt?“
Raucherentwöhnung
09.07.10 – warnt vor:Menschen zu meidende

Er: „Hör ma, ich muss mit dem Rauchen aufhören, is aber echt schwierig.“
Sie: „Kenn ich, hab selba 10 Jahre geraucht. Versuchs doch mal mit U-Bahn!“
Er: „U-Bahn probier ich seit Monaten. Nutzt garnichts. Die blöde U-Bahn kommt bei mir nicht tief genug. Ich bräuchte was tieferes.“
Sie: „Hypnose! Ich sags nur ungern, aber du brauchst Hypnose. Wenn selbst die U-Bahn nichts hilft.“
Er: „Scheiße, echt? Hypnose? Wird mich das auch genug faszinieren? Ich meine, U-Bahn fasziniert ja schon ein bisschen, so tief unten rummachen, einsteigen, aussteigen, schon eine gute Übung für den Nikotinausstieg, oder?“
Sie: „Das ist nichts gegen Hypnose. Hypnose fasziniert jeden.“
Er: „O.K. Dann also Hypnose. Aber wo?“
Sie: „Natürlich in der Naturheilpraxis Dietrich Jahn, wo sonst?

Die anderen Heilpraktiker sind einfach nicht bunt genug. Und sie gucken nicht so hypnotisch. Schau doch mal auf Jahns Website „aufgehört.de“, da siehst du genau, wie du dich fühlst, wenn du nicht mehr Rauchen musst: Wie ein Junkie, der auf der Flucht vor seinem Dealer im Sprung erschossen wird. Bumm und plötzlich ist das Verlangen weg. Kurzzeittherapie eben.“

Er: „Überzeugt. Zu dem geh ich.“
Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil V: 11. August 1999
03.07.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Liveticker WM-Kicker
03.07.10 – warnt vor:Nachrichten
Einen neuen Bundes-Präsidenten? Schlagen Sie Doc Vogl vor!
13.06.10 – warnt vor:Menschen zu meidende

(nein, den Button haben Sie heute nicht zum letzten Mal gesehen. Er ist auch, profunde Kenner der Materie vermuten es längst, für die US-Präsidentschaft entwickelt worden. Aber ehrlich: ich wäre auch mit dem Amt des Bundespräsidenten zufrieden. Immer lecker essen, keine Arbeit, man kommt viel rum und wenn man keine Lust mehr hat, schreit man in die Kameras „Hat hier einer Arschloch zu mir gesagt?“ und schmeisst den Job entrüstet hin. Das schaff ich mit links.
Seien Sie nett zu Ihren Spamberichten
17.05.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Trau schau wem
17.05.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Wenn Ihnen ein Beduine ein Brot zum Tausch anbietet (beispielsweise gegen Ihr Kamel oder Ihre Frau), dann sehen Sie sich genau seinen Gesichtsausdruck an. Micro-Expressions täuschen nie: Der hier guckt verschlagen drein: Zusammengekniffene Lippen, eine Hand im Hinterhalt, den Blick starr auf sein Opfer gerichtet. Es würde mich nicht wundern, wenn er von dem Brot schon abgebissen hätte. Also Vorsicht.


Prost, Kranführer
22.03.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
"Die CDU Nordrhein-Westfalen bietet Ihnen wieder die Möglichkeit, sich mit Ihrem Unternehmen auf unserem Landesparteitag zu präsentieren und mit Politik und Medien in einen Dialog zu treten"
24.02.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
schon ab 6.000 Euro mit einem vertraulichen Gespräch, an das Sie sich noch lange gerne erinnern werden.


Allegorien, die die Welt verbessern werden. Teil I: Der Bürger
23.02.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Fancy artists in the tyrolean alps
23.02.10 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna | Abgründe des Bergsteigens
Vorsicht: Hüten Sie sich vor dem teuflischen Zipferlak
17.02.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Götters Kunstmädchenreport
11.02.10 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna | Abgründe des Bergsteigens
Hier sehen Sie Götter, wie er Gott im Himmel zeigt, wie ein Künstler das Karwendel gemacht hätte.

So schön malen kann der. Deshalb tragen Sie sich am besten das Open Westend mit dickem Stift im Kalender ein, wo Götter seinen zünftig-züchtigen Kunstmädchenreport Ihren voyeuristischen Augen zum Fraß vorwirft. Man sieht sich.

So schön malen kann der. Deshalb tragen Sie sich am besten das Open Westend mit dickem Stift im Kalender ein, wo Götter seinen zünftig-züchtigen Kunstmädchenreport Ihren voyeuristischen Augen zum Fraß vorwirft. Man sieht sich.
Endlich Frieden – gemeinsam können wir es schaffen
11.02.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Selbst ganz unwahrscheinliche Zustände, wie der Friede auf Erden, lassen sich mit etwas Konzentration und geeigneten Stimulantien ganz einfach herstellen. Man muss nur wollen, üben und eisern aber entspannt dran bleiben. Zum Beweis meiner hoffnungsfrohen These zeige ich ein Bild, auf dem die paranormal begabten Medien Jens, Werner und der Doktor der beiden durch bloße kollektive Willensanspannung und Trinkdisziplin einmal einen wunderschönen Regenbogen im Raum erzeugten. Als Vorschein einer Zukunft, die alle Hoffnungen der fliegenden Yogis hell überstrahlen wird. Und die der Brauereien sowieso.


Come see our creepiest creature: One more thing...
28.01.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Jetzt ist es raus: Der iDoc wird das iPad so alt aussehen lassen, wie ein unausgegorenes Wegschmeißgadget von Apple eben aussieht, nachdem es der hysterischen Gemeinde bei der Keynote-Kommunion gereicht wurde und danach das ein oder andere Journalistengehirn langsam wieder zu denken anfängt: Wofür soll das Ding gleich wieder gut sein?

Der iDoc – hier heimlich zwischen zwei Erlkönigen, dem iNose und dem iHonigkuchenpferd fotografiert – hat alles, was das iPad nicht kann:
Multitasking: Der iDoc kann trinken und granteln gleichzeitig. Er kann ausserdem gucken, schweigen, einschlafen und die Bedienung rufen – it´s amazing.
WB-Connector: Mitten im iFace, einem stylischen facial-expressions-Interface mit 32bit feinsten Grantabstufungen, findet die Bedienung den WB-Slot mit einem Weißbier-Downstream von 1 cl / min. Der Upstream ist bislang unbekannt.
3D-Multitouch und Easy-Anquatsch-Eingabemodus. Der iDoc soll was sagen, machen, zeigen? Quatsch ihn einfach an. Ist er zu leise? Geh näher hin. So einfach geht das und ganz ohne Stylus.
Du brauchst ein Bild? Ein Buch? Irgendeinen Text? Gib ihm Geld und schon läuft seine CPU auf Hochtouren. Am Ende hast Du einen tollen Text oder ein beschissenes Bild und der iDoc geht danach sofort wieder beim Wirt auf Standby. Low energy consumption, Freunde. Er ist schließlich ein grünes Lifestyleprodukt.

Der iDoc – hier heimlich zwischen zwei Erlkönigen, dem iNose und dem iHonigkuchenpferd fotografiert – hat alles, was das iPad nicht kann:
Multitasking: Der iDoc kann trinken und granteln gleichzeitig. Er kann ausserdem gucken, schweigen, einschlafen und die Bedienung rufen – it´s amazing.
WB-Connector: Mitten im iFace, einem stylischen facial-expressions-Interface mit 32bit feinsten Grantabstufungen, findet die Bedienung den WB-Slot mit einem Weißbier-Downstream von 1 cl / min. Der Upstream ist bislang unbekannt.
3D-Multitouch und Easy-Anquatsch-Eingabemodus. Der iDoc soll was sagen, machen, zeigen? Quatsch ihn einfach an. Ist er zu leise? Geh näher hin. So einfach geht das und ganz ohne Stylus.
Du brauchst ein Bild? Ein Buch? Irgendeinen Text? Gib ihm Geld und schon läuft seine CPU auf Hochtouren. Am Ende hast Du einen tollen Text oder ein beschissenes Bild und der iDoc geht danach sofort wieder beim Wirt auf Standby. Low energy consumption, Freunde. Er ist schließlich ein grünes Lifestyleprodukt.
Von Seitentestern empfohlen
02.11.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Seittest macht genau das, wonach es heisst: Es testet Seiten. Dabei kommen hübsche Sachen ans Tageslicht: Mein Blog ist beispielsweise genauso anerkannt wie der von Kai Diekmann, nämlich garnicht. Dafür wird man bei mir nicht mit Werbung belästigt. Eins zu Null für Doc Vogl im Kampf gegen die permanente Antiaufklärung des Bildchefs. Ich fürchte nur, dass die Seite des Obergockels vom Zuhälterinserateblatt um einen vierstelligen Faktor häufiger gelesen wird als mein bescheidene Infotainmentseite.




Sozialistische Gipfel I
08.10.09 – warnt vor:Abgründe des Bergsteigens
Der Triglav. Wer nach entbehrungsreichen Stunden endlich den höchsten Gipfel Sloweniens erreicht, wird von einem Litfaßsäulen-großen Blechhäuschen, dem Aljazev-Stolp, verblüfft. Zweites Erstaunen: Hier fehlt das Kreuz - im Zentrum der katholisch-slowenischen Alpen.
Was ist das für ein Ding? Ist das eine Toilette? Ein Hinweis darauf, dass es vom Gipfel aus noch weiter nach oben gehen könnte, würde man eine Rakete besteigen? Eine trotzige Freidenkerkartause? Diese seltsame Mischung aus Atheismus, Mondfahrt und Vorsorge für die Notdurft kenne ich doch? Das ist der Sozialismus. Allegorisch verdichtet auf einem Berggipfel. Gefällt mir. Ein Kunstwerk.

Was ist das für ein Ding? Ist das eine Toilette? Ein Hinweis darauf, dass es vom Gipfel aus noch weiter nach oben gehen könnte, würde man eine Rakete besteigen? Eine trotzige Freidenkerkartause? Diese seltsame Mischung aus Atheismus, Mondfahrt und Vorsorge für die Notdurft kenne ich doch? Das ist der Sozialismus. Allegorisch verdichtet auf einem Berggipfel. Gefällt mir. Ein Kunstwerk.

Bilden Sie mal einen Satz mit Madagaskar
07.10.09 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Die Sennerin zum Senn
Kein Gas - kein Fraß, Du schweizer Lusche.
Hol´ aus Zer MADAGASKAR tusche!
Dieses kleine Scherzgedicht vom Doktor Vogl steht in diesem auch sonst ausserordentlich empfehlenswerten Bändchen von Robert Gernhardt und Klaus Cäsar Zehrer:

http://www.amazon.de/Bilden-Sie-einen-Satz-Dichterwettstreit/dp/3596174376/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1254907327&sr=8-1-spell
Jetzt online erhältlich
03.04.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Docs Doubletten
22.07.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Aus Dr. Vogls Kochstudio
18.06.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben | Menschen zu meidende
Zeigefinger und Daumen versuchen etwas Neues und fühlen sich wohl dabei
17.06.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Wer sucht, der findet
03.06.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben | Menschen zu meidende
Werbung, die fasziniert
19.05.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Reiner Schleckers sicherheitsbewusste Hasen
21.04.08 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Hasen sind vorsichtige Tiere. Ich besitze einen wunderschönen kleinen Buchsbaum (er heisst "Refugium der Habachtstellung"), in dem sich seit Wochen vier kleine Hasen verstecken, ich erkenne das an den Ohren, die deutlich aus dem Gebüsch herausstehen. Jetzt möchte ich die liebenswürdigen kleinen Rammler gerne einmal kennen lernen, sie verlassen ihren Buchs aber nicht. Ich spreche ihnen Mut zu und versuche im grundgütigen Plauderton eine möglichst entspannte, vertrauensvolle Atmo zu schaffen ("na Ihr kleinen Löffelmänner, schon was gemümmelt heute? Nö? Nö, ich auch nicht, na ja, bald wirds Zeit für ein kleines Happahappa, nicht? Karöttchen dazu, hm?"), dem Hasen ist´s egal. Er bleibt scheu und drin. Ich habe auch schon alles, was mir zur Welt der Hasen als passend und typisch einfällt in lockender Absicht vors Gebüsch gelegt, also Thymian, Rosmarin, etwas Knoblauch, ein paar Dörrpflaumen, dunklen Rotwein, feine Pinienkerne, zarten, rohen Speck zum Belegen, Lorbeer und sogar ein paar Wacholderbeeren. Kein Erfolg. Irgendwelche Ideen?

Neidisch? Die Bäumchen gibts hier: kast-schlecker@arcor.de

Neidisch? Die Bäumchen gibts hier: kast-schlecker@arcor.de
Immobilienkrise erreicht Bulgarien
18.03.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben | Nachrichten
Diese luxuriöse Shoppingmall im Premiumsegment mitten im fruchtbaren Bulgarischen Kernland wird wohl nie mehr realisiert werden. Das großzügige Areal versteppt, der ruinierte Rohbau ächzt unter der Last geplatzter Kredite, und es zeichnet sich bereits ab, dass auch die Telekommunikationsbranche mit in den Abgrund gerissen wird. So endet der Traum vom Bauboom im blühenden Osten, noch ehe er recht begann.


Allegorie der Philosophia
02.03.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Ausstellungen
22.02.08 – warnt vor:Menschen zu meidende | Nachrichten
Verehrte Leser und Freunde der Kunst: Meiden Sie die Ausstellung von Lothar Götter am 7. März, 19 Uhr in seinem Atelier in der Westendstraße 76a Rgb.; gehen Sie nicht zur Ausstellung eines Malers, der ein Pferd so malen kann, dass sich ein Kenner der modernen Kunst gelangweilt abwendet (wenn er es wenigstens falsch herum aufhängen würde), Doktor Vogl aber bescheiden näher tritt und sich beim Maler bedankt für dieses besonders anrührende, interessante und schöne Pferd, das nun die Welt bereichert. Sind die Gemälde besonders gelungen, gebe ich sogar meinen Senf schriftlich dazu. Das ist der zweite Grund, warum Sie da nicht hingehen sollten, Sie müssten das dann lesen.
Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.

Gehen Sie lieber zu Rupprecht Geiger ins Lenbachhaus in München. Der kann "gerundetes Blau". Heisst so und sieht auch so aus. Blau. Und rund. Verzeihung: gerundet. Von Hand? Vermutlich. Er kann übrigens auch rot.

Der Eros ist auch nicht mehr das, was er einmal war
22.02.08 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Rontal - das Bermudadreieck des Karwendel
06.12.07 – warnt vor:Abgründe des Bergsteigens
Vor einiger Zeit führte ich drei Freunde in das schöne Rontal unter der östlichen Karwendelspitze und der Vogelkarspitze. Eine Landschaft, die so bezaubernd ist, dass ihr weitgereiste Menschen instinktiv misstrauen. Gerade in den traumhaft ruhigen Idyllen regiert ein Zug zur Zerstörung, eine hässliche Macht, die Menschen spurlos verschwinden lässt. Hellichter Tag, strahlender Sonnenschein, die Angel pendelt langsam im Atlantik vor Miami. Gibt es ein Geräusch, wenn eine Jacht verschwindet? Dann vermutlich „flimp“ oder „spupp“ – weg ist das Boot, der Angler, die Ruhe.
Der polnische Poppapst Werner Schlosser behauptet, mir sei akkurat dies im Rontal passiert. Gerade eben laufen wir noch zu viert durch das Gras, plötzlich sei ich fort gewesen, was das Foto ja wohl auch beweise. Ich habe mir das Bild lange und – ich bin kein Riese – auch sehr genau unter dem Vergrößerungsglas angesehen. Es ist wahr. Ich bin dort nicht. Aber irgendetwas an diesem Bild lässt mich gleichwohl argwöhnen, es könnte sich dabei um eine Photomontage handeln. Ein Verdacht, der durch den Brotberuf des Herrn Schlosser, er ist Gestalter und recht sattelfest in der elektronischen Datenverarbeitung, noch bestärkt wird. Aber wie so oft bei AkteX-tauglichen Themen: Wir werden es wohl nie erfahren, was wirklich geschah.

Der polnische Poppapst Werner Schlosser behauptet, mir sei akkurat dies im Rontal passiert. Gerade eben laufen wir noch zu viert durch das Gras, plötzlich sei ich fort gewesen, was das Foto ja wohl auch beweise. Ich habe mir das Bild lange und – ich bin kein Riese – auch sehr genau unter dem Vergrößerungsglas angesehen. Es ist wahr. Ich bin dort nicht. Aber irgendetwas an diesem Bild lässt mich gleichwohl argwöhnen, es könnte sich dabei um eine Photomontage handeln. Ein Verdacht, der durch den Brotberuf des Herrn Schlosser, er ist Gestalter und recht sattelfest in der elektronischen Datenverarbeitung, noch bestärkt wird. Aber wie so oft bei AkteX-tauglichen Themen: Wir werden es wohl nie erfahren, was wirklich geschah.

Doc Vogl antwortet: Klärende Worte zu einigen unbeantwortet gebliebenen Fragen des Homöopathieopas Samuel Hahnemann.
21.11.07 – warnt vor:Menschen zu meidende | Gefahren in Flora und Fauna

Der Urgroßvater der Minimaldosierung erlebte die Antworten auf diese Fragen nicht mehr. Doch das lässt sich nachholen:
„Hat wohl die purgierende Strauchkugelblume etwas mit der unkräftigen Statice in der Familie Aggregatae gemein?“
Doc Vogl sagt: Nein.
„Läßt sich von der Zuckerwurzel etwas ähnliches als von der Wurzel der giftigen Nebendolde oder des Giftwütherichs erwarten, weil sie zusammen in der Schirmfamilie stehen?“
Natürlich nicht.
„Hat wohl (in der Familie hederaceae) der gar nicht unschuldige Ewigepheu mehr Aehnlichkeit mit der Edelweinrebe als etwa im äussern Wuchse?“
Wohl kaum.
„Läßt sich vom Klebmeyer etwas ähnliches als von der oft tödlichen Spigelia marylandica erwarten, weil sie beide unter den Stellatae stehen?“
Das würde kein vernünftiger Mensch behaupten.
„Welche Aehnlichkeit der Wirkung findet man zwischen der Melone und der Eselspringgurke aus derselben Familie Cucurbitaceae?“
Keine, Samuel, wirklich keine.
„Und nun in der Familie Solanaceae, wie paaret sich die schmacklose Königskerze mit der brennenden Sommerbeißbeere oder der die ersten Wege krampfende Tabak mit den die natürlichen Bewegungen des Darmkanals hemmenden Krähenaugen?
Sicherlich nur ungern.
„Wirkt der wässerige Pfennigweiderich der Fieberkleeblume ähnlich, oder die unkräftige Primelschlüsselblume dem drastischen Erdscheibeschweinsbrode in der Familie Rotaceae?
Das zarte Primelchen und der drastische Erdscheibeschweinsbrode? Niemals!
„Läßt sich von den Eigenschaften der die Harnwege stärkenden Sandbeerbärentraube auf die des erhitzend betäubenden Schneerosegichtstrauchs in der Familie Bicornes schließen?“
Das wäre mir neu.
„Ist in den Verticillatae die kaum etwas adstringirende Gottheilbraunelle und der unschuldige Kukukgünsel mit dem ätherischen Katzengamander oder dem feurigen Kreterdost nur in irgend einem Betrachte zu vergleichen?“
Ach wo.
„Wie weit entfernt sich die Glycyrrhiza von der Geoffroya in der Wirkung, obgleich in derselben Familie Papilionaceae?“
Lichtjahre. Mindestens.
„Den Filipendelwedel und die Rothheiltormentille vereinigt die Familie Senticosae und doch, wie unähnlich an Eigenschaften?“
Sehr unähnlich, Samuel, sehr unähnlich, haben wirs dann bald?
„Der Johannisbeerribes und die Lorberkirsche, der Vogelbeerspierling und die Pfirschmandel, wie ungleich an Kräften, und doch in derselben Familie Pomaceae! – Die Familie Succulentae vereinigt die Mauerpfefferfetthenne und den Gemüßportulak, gewiß nicht wegen ähnlicher Wirkungen! – Wie kömmt der Storchschnabel mit dem Purgirlein, der Sauerkleelujel mit der Bitterquassie in eine und dieselbe Familie?“
Hm, die Natur ist halt sonderbar, oder?
„doch nicht wegen Aehnlichkeit der Kräfte?“
Natürlich nicht. – Wars das dann?
„Wie ungleichartig an Arzneikraft sind alle die Glieder der Familie Ascyroideae! – und die der Dumosae! – und die der Trihilatae!“
Ja ja, Du altes Grübelköpfchen, jetzt gib halt einmal
„in der Familie Tricoccae, was hat da die fressende Euphorbienwolfsmilch mit dem für die Nerven nicht gleichgültigen Buchsbaum für Gemeinschaft? – Das unschmackhafte Glattbruchkraut, die scharfe Kermesphytolacke, der erquickende Ambergänsefuß und der brennende Wasserpfefferknöterich,“
Keine Gemeinschaft, wirkllich keine, aber jetzt ist es dann gut, ja?
„ wie ungleich wirkend sind die Scabridae! – Was soll die blos schleimig milde Weißlilie neben dem Knoblauch oder die Meerzwiebel, was der Eßspargel neben der giftigen Weißnieswurzel in der Familie Liliaceae?“
Stop.
Samuel, Samuel,– das staunende Sich-Wundern ist der Anfang der Wissenschaft. Bei manchen aber auch ihr Ende.
(http://www.mickler.de/journal/versuch-prinzip-1.htm)
Ein bizarrer Repräsentant der traditionsreichen Firma Siemens
08.11.07 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Von Zeit zu Zeit zwingen mich die Begleitumstände meiner Lebenshaltung, das ein oder andere Reklamemittel der Siemens Aktiengesellschaft zur Kenntnis zu nehmen. Ich leide. Sie sollen nicht leiden, deshalb warne ich Sie hier einmal in aller Form vor Lichtbildern wie diesem. Machen Sie die empfindlichen Äuglein fest zu, wenn Ihnen sowas unterkommt. Sonst klopft Ihnen die grausige Bildkeule die unangenehmsten Ideen in Ihren wehrlosen Kopf.

Als erstes zwang mich das Bild, an einen Mord zu denken. Der Mann schreit auf, er wurde von hinten erschossen, soviel ist klar. Vielleicht hielt ihn der CIA seines Ziegenbärtleins wegen für einen erwachenden Schläfer der Taliban? Wer würde sonst so ein hässliches Lederimitattäschlein mit sich führen, wenn nicht ein von der Welt bereits völlig losgelöster Suizidaler?
Dann dachte es in mir: Nehmen wir an, er lebt noch, sein Schrei ist kein Todes- sondern ein Wutschrei. Vielleicht hat Mutti ihrem ziegenbärtigen Sohn zum achten Mal das gleiche hässliche Lederimitattäschlein geschenkt und er möchte es mit der Faust vernichten.
Noch Abwegigeres kam mir in den Sinn: Der Vertreter schreit vor Freude auf wegen einer Unterschrift, die ihm unter ein in dem hässlichen Lederimitattäschlein verborgenes Schriftstück gesetzt wurde. Er hat irgendeinen Abschluss bewirkt und kann deshalb nicht mehr an sich halten. Die Heiterkeit hetzt ihn fast in den Wahnsinn, so überwältigend paradiesisch ist das süße Geheimnis in seinem hässlichen Lederimitattäschlein.
Dann warf ich einen kurzen Blick auf den Hintergrund – und wie so oft: Der Kontext plaudert aus, was der Ziegenbärtige gern verschweigt: Der Siemenshandlungsreisende ist einfach blau. Sternhagelvoll. Strack und breit wie kein zweiter Siemensvertreter. Die kleine Ausbuchtung in seinem hässlichen Lederimitattäschlein passt präzise zu einer feinen Flasche Tullamore Dew, die der Kreischende bei einer Abteilungswette auf ex gelehrt hat. Danach konnte er nur noch „Yep!“ jauchzen, als ihn die Kollegen fragten: „He, Ziege, was dagegen wenn wir dich mit deinem hässlichen Lederimitattäschlein ablichten? Mach´ Fäustchen, Ziege. Und cheese!“

Als erstes zwang mich das Bild, an einen Mord zu denken. Der Mann schreit auf, er wurde von hinten erschossen, soviel ist klar. Vielleicht hielt ihn der CIA seines Ziegenbärtleins wegen für einen erwachenden Schläfer der Taliban? Wer würde sonst so ein hässliches Lederimitattäschlein mit sich führen, wenn nicht ein von der Welt bereits völlig losgelöster Suizidaler?
Dann dachte es in mir: Nehmen wir an, er lebt noch, sein Schrei ist kein Todes- sondern ein Wutschrei. Vielleicht hat Mutti ihrem ziegenbärtigen Sohn zum achten Mal das gleiche hässliche Lederimitattäschlein geschenkt und er möchte es mit der Faust vernichten.
Noch Abwegigeres kam mir in den Sinn: Der Vertreter schreit vor Freude auf wegen einer Unterschrift, die ihm unter ein in dem hässlichen Lederimitattäschlein verborgenes Schriftstück gesetzt wurde. Er hat irgendeinen Abschluss bewirkt und kann deshalb nicht mehr an sich halten. Die Heiterkeit hetzt ihn fast in den Wahnsinn, so überwältigend paradiesisch ist das süße Geheimnis in seinem hässlichen Lederimitattäschlein.
Dann warf ich einen kurzen Blick auf den Hintergrund – und wie so oft: Der Kontext plaudert aus, was der Ziegenbärtige gern verschweigt: Der Siemenshandlungsreisende ist einfach blau. Sternhagelvoll. Strack und breit wie kein zweiter Siemensvertreter. Die kleine Ausbuchtung in seinem hässlichen Lederimitattäschlein passt präzise zu einer feinen Flasche Tullamore Dew, die der Kreischende bei einer Abteilungswette auf ex gelehrt hat. Danach konnte er nur noch „Yep!“ jauchzen, als ihn die Kollegen fragten: „He, Ziege, was dagegen wenn wir dich mit deinem hässlichen Lederimitattäschlein ablichten? Mach´ Fäustchen, Ziege. Und cheese!“
Bergarchitektur
22.10.07 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben | Abgründe des Bergsteigens
Dieser Scheich aus Abu Dhabi, namens Vibramil Bin-Andreas, ist der einzige mir bekannte Bergarchitekt. Ein Visionär unter den Baukünstlern, der seine kolossalen Werke grundsätzlich selbst erstbesteigt.

Man muss ihn einmal mit eigenen Augen bei der Arbeit gesehen haben. Fieberhaft, als gäbe es kein Morgen, entwirft er am Zeichentisch mit donnerndem Lachen und wild wirbelnden Gesten neue Bergrücken, Latschengürtel, Kämme, Grate, Abdachungen, Rinnen, Runsen, Schrofenbänder, Spalten, Risse, Platten, Ferner, Felsen, Bohrhaken nicht zu vergessen und Gipfelkreuze, ausschließlich zu seinem persönlichen Vergnügen. Ganze Heervölker von Bausklaven und Jahresproduktionen an Baggern, Kränen und Lastwagen schleppen, wuchten und betonieren die titanischen Entwürfe in die überraschte Landschaft unserer bis vor kurzem noch sehr bescheidenen Alpen. Danach widmet sich der "Godfather of Mountainbuilding" der Flora und Fauna, gestaltet so manisch wie liebevoll neue großzügigere Murmeltiermodelle, schrofensichere Kühe und Bergdohlen mit kleinen Schnapsfässchen um den Hals, für Verunglückte an schwer zugänglichen Stellen. Gefällt ihm sein Werk, tupft er hier und da ein paar letzte quietschbunte Enziane in den Fels und tritt etwas zurück.
Ist ein neuer Gebirgszug fertig geworden, prüft der steinreiche Bergphantast die Winkel, vermisst die Grate und murmelt, „steiler könntens sein, höher auch, was solls“, nur wenig später ist der agile Wüstensohn am Gipfel, felsgrau in feinsten Ozelot gekleidet, stolz und für einen kurzen Augenblick zufrieden.

Ein Foto – schon hat er am Horizont eine noch unbebergte Ebene ausgemacht und hastet wieder seinem Schreibtisch zu, den Kopf voller neuer Entwürfe, „aber diesmal auf Westalpenniveau“ wie er mit irre flackendem Blick verrät.
Zur Zeit befindet sich Vibramil Bin-Andreas auf Urlaubsreise in Nepal, wo ihn handverlesene Spitzen-Sherpas auf einer vergoldeten Ottomane die Pässe hinauftragen. Hier inspiriert sich der pfiffige Gebirgsbaumeister in seidenen Kissenbergen locker ausgestreckt zu neuen Ideen, schielt auf seiner Prunkliege mit halb geöffneten Augen zum Annapurna hinüber und flüstert, „hübsch, sehr hübsch, den lass ich gleich abtragen, und zieh ihn in Murnau wieder hoch, aber höher, steiler und vielleicht noch einmal in Istrien bei meinem kleinen Lustschloß, wer weiß; na, jetzt schau ich mir doch erst noch den Everest an.“

Man muss ihn einmal mit eigenen Augen bei der Arbeit gesehen haben. Fieberhaft, als gäbe es kein Morgen, entwirft er am Zeichentisch mit donnerndem Lachen und wild wirbelnden Gesten neue Bergrücken, Latschengürtel, Kämme, Grate, Abdachungen, Rinnen, Runsen, Schrofenbänder, Spalten, Risse, Platten, Ferner, Felsen, Bohrhaken nicht zu vergessen und Gipfelkreuze, ausschließlich zu seinem persönlichen Vergnügen. Ganze Heervölker von Bausklaven und Jahresproduktionen an Baggern, Kränen und Lastwagen schleppen, wuchten und betonieren die titanischen Entwürfe in die überraschte Landschaft unserer bis vor kurzem noch sehr bescheidenen Alpen. Danach widmet sich der "Godfather of Mountainbuilding" der Flora und Fauna, gestaltet so manisch wie liebevoll neue großzügigere Murmeltiermodelle, schrofensichere Kühe und Bergdohlen mit kleinen Schnapsfässchen um den Hals, für Verunglückte an schwer zugänglichen Stellen. Gefällt ihm sein Werk, tupft er hier und da ein paar letzte quietschbunte Enziane in den Fels und tritt etwas zurück.
Ist ein neuer Gebirgszug fertig geworden, prüft der steinreiche Bergphantast die Winkel, vermisst die Grate und murmelt, „steiler könntens sein, höher auch, was solls“, nur wenig später ist der agile Wüstensohn am Gipfel, felsgrau in feinsten Ozelot gekleidet, stolz und für einen kurzen Augenblick zufrieden.

Ein Foto – schon hat er am Horizont eine noch unbebergte Ebene ausgemacht und hastet wieder seinem Schreibtisch zu, den Kopf voller neuer Entwürfe, „aber diesmal auf Westalpenniveau“ wie er mit irre flackendem Blick verrät.
Zur Zeit befindet sich Vibramil Bin-Andreas auf Urlaubsreise in Nepal, wo ihn handverlesene Spitzen-Sherpas auf einer vergoldeten Ottomane die Pässe hinauftragen. Hier inspiriert sich der pfiffige Gebirgsbaumeister in seidenen Kissenbergen locker ausgestreckt zu neuen Ideen, schielt auf seiner Prunkliege mit halb geöffneten Augen zum Annapurna hinüber und flüstert, „hübsch, sehr hübsch, den lass ich gleich abtragen, und zieh ihn in Murnau wieder hoch, aber höher, steiler und vielleicht noch einmal in Istrien bei meinem kleinen Lustschloß, wer weiß; na, jetzt schau ich mir doch erst noch den Everest an.“
Creepy encounter with fat and freaky US Citizens in the peaceful Bavarian Alps
16.10.07 – warnt vor:Menschen zu meidende | Abgründe des Bergsteigens

Hüten Sie sich im Gebirge vor dicken Amerikanern, die sie schmierig angrinsen. Diese kulturell verwahrlosten Soziopathen tragen Waffen, arbeiten in Privatgebirgsjägerarmeen und schiessen auf alles, was ihnen den Weg zur Tankstelle blockiert, Appetit macht oder als Souvenir in den Rucksack passt. Das Kamel im oberen rechten Bildeck kennt die Alpen-Amis bereits. Und tut so, als wäre es ein Fels. Raffiniert.
Postkarten
11.09.07 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Seit zwanzig Jahren schütze ich die Öffentlichkeit vor einer diabolischen Postkarte, die ich auf einem Flohmarkt sicherheitshalber an mich nahm.
Wenn die ein Kind in die Hand bekäme! Sie lag wohl verwahrt und bewacht ganz unten in einer Schublade meines Safes. Kürzlich erinnerte ich mich wieder an sie, setze mir die Taucherbrille auf, nahm das sinistre Kärtlein mit Schutzhandschuhen heraus, legte es auf den Tisch und fragte mich, an wen es wohl abgeschickt worden sein mag.

Umgedreht und gewundert: Kein Wörtchen war auf der Rückseite zu lesen. Aber ich ahne schon, welches böse Geheimnis hinter dieser Karte steckt. Lassen Sie mich raten, was dort hätte stehen sollen, wenn die Karte Ihren Zweck hätte erfüllen dürfen:
„Von anderen sehr geehrter Reiseveranstalter Dansk Tours,
mein Pauschalurlaub auf der dänischen Drecksinsel ist ein Fiasko. Ich bin im Club Gammeldansk umgeben von suizidalen Psychopathen. Der Reiseleiter antwortete auf meinen Wunsch, einmal zu grillen, mit der Ankündigung: „Dann mach ich schon mal den Wald an.“ Ich habe seit Tagen die Sonne nicht mehr gesehen. Ich reise ab. Sie hören von meinem Anwalt.
Dansk Avskum,
Stig Helmer“
oder das?
„Liebe Mutti,
wir sind jetzt angekommen, ich schreibe Dir von drüben, hier ist alles genau so, wie es Dein weissbärtiger Zauberzausel mir erzählt hat. Nur noch viel dunkler. Wenn ich mich nur erinnern könnte, wo ich den blöden Ring reinschmeissen soll. Der Dicke wird es wissen.
Alles Liebe aus Mordor,
Frodo“
Wenn die ein Kind in die Hand bekäme! Sie lag wohl verwahrt und bewacht ganz unten in einer Schublade meines Safes. Kürzlich erinnerte ich mich wieder an sie, setze mir die Taucherbrille auf, nahm das sinistre Kärtlein mit Schutzhandschuhen heraus, legte es auf den Tisch und fragte mich, an wen es wohl abgeschickt worden sein mag.

Umgedreht und gewundert: Kein Wörtchen war auf der Rückseite zu lesen. Aber ich ahne schon, welches böse Geheimnis hinter dieser Karte steckt. Lassen Sie mich raten, was dort hätte stehen sollen, wenn die Karte Ihren Zweck hätte erfüllen dürfen:
„Von anderen sehr geehrter Reiseveranstalter Dansk Tours,
mein Pauschalurlaub auf der dänischen Drecksinsel ist ein Fiasko. Ich bin im Club Gammeldansk umgeben von suizidalen Psychopathen. Der Reiseleiter antwortete auf meinen Wunsch, einmal zu grillen, mit der Ankündigung: „Dann mach ich schon mal den Wald an.“ Ich habe seit Tagen die Sonne nicht mehr gesehen. Ich reise ab. Sie hören von meinem Anwalt.
Dansk Avskum,
Stig Helmer“
oder das?
„Liebe Mutti,
wir sind jetzt angekommen, ich schreibe Dir von drüben, hier ist alles genau so, wie es Dein weissbärtiger Zauberzausel mir erzählt hat. Nur noch viel dunkler. Wenn ich mich nur erinnern könnte, wo ich den blöden Ring reinschmeissen soll. Der Dicke wird es wissen.
Alles Liebe aus Mordor,
Frodo“





















