Reklame
Die Schlußmacher
30.01.12 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Lothar Götter und Doktor Vogl machen Schluss, aber nicht mit lustig. Der Kommentar in der Augsburger Allgemeinen ist freundlich. Aber was das wohl für eine seltsame journalistische Fehlleistung ist, die aus einem Lothar Götter einen Lothar Gönner macht? Nicht dass er keinen brauchen könnte, aber deshalb heisst er doch nicht gleich so. Meint jedenfalls Doktor Vögel.


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Heimatschland in Ulm
05.01.12 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Der Uhu sagt - live
20.11.11 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Video0017
Eine fröhliche Nachmittagslesung. Der Doc liest aus seinem bei Vogls zuhause nicht ganz unbekannten Kinderbuch „Der Uhu sagt“ und die Zuhörer applaudieren – beide.
Eine fröhliche Nachmittagslesung. Der Doc liest aus seinem bei Vogls zuhause nicht ganz unbekannten Kinderbuch „Der Uhu sagt“ und die Zuhörer applaudieren – beide.
Zivis sind jetzt Bufdis – und deutlich seltener
31.07.11 – warnt vor:Nachrichten
„Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden.“ Dieser schöne Satz, der sich wunderbar auf jeder Kotztüte im Flugzeug ausnähme, hat offenbar bislang nur wenige davon überzeugt, für Kost und Logis und einen Appel und ein Ei zwischen 6 und 24 Monaten Vollzeit im Bundesfreiwilligendienst zu arbeiten. Wenigstens einen sollte man zu diesem Liebesdienst zwingen: Guttenberg. Der hat es zu verantworten, wenn in Altenheimen, die kaum noch zu finanzieren sind, nun auch noch die letzten, billigsten Arbeitskräfte (spardeutsch: Ressourcen) fehlen, die sich diese Arbeit aus ideellen Überlegungen vorzunehmen bereit sind.
Kurios und schmuck: Der Galliumhort von Obertraun am 15.3. in der Archäologischen Staatssammlung, München
08.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
In einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit präsentiert die Archäologische Staatssammlung eine Ausstellung, die Peter Bauhuis initiiert und kuratiert hat. Ausgestellt wird ein Schatz von 80 singulären Schmuckstücken, die den Archäologen mehr Fragen aufgeben, als sie beantworten können. Dazu erfahren wir eine Entdeckungsgeschichte, deren Entdecker abhanden gekommen ist.
Am 15. März ist die Eröffnung der Ausstellung "Der Galliumhort von Obertraun",
in der Archäologischen Staatssammlung, um 18 Uhr,
.
Am 15. März ist die Eröffnung der Ausstellung "Der Galliumhort von Obertraun",
in der Archäologischen Staatssammlung, um 18 Uhr,
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Götters erster Streich: 17.2., 19 Uhr, Galerie Kalt
05.02.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben

Zum ersten Mal: Lothar Götters Kunst als Triplefeature in der Galerie Kalt, Guldeinstr. 40a, München.
1 Zuerst zurück zu den Wurzeln. Unter dem Titel „Holz“ zeigt Götter Planair-Malerei in bayerischer Waldesinnerlichkeit.
2 Von den deutschen Eichen geklettert übermalt er sein Heimatschland so, wie ihm Doc Vogl in Reim & Bild ein Andenken gestiftet hat.
3 Am Ende wird in seinem globalen Gesichtsbuch alles gut und Götter, Dr. Vogl und – bitte sehr – auch Sie werden freund. Als Portraitierte.
Vernissagen:
Lothar Götter: Holz 17.02.,
Lothar Götter& Dr Vogl: Heimatschland 24.3.
Lothar Götter: Gesichtsbuch 5.5.
Ich werde die nächsten beiden Vernissagen rechtzeitig ankündigen.
Wir sehen uns?
Deutsche Ärgernisse
11.01.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Denken Sie manchmal übers Auswandern nach? Dann könnten Sie sich solange mit den Beobachtungen einer Gleichgesinnten trösten, bis sie den Mut dazu finden: Deutsche Ärgernisse auf Wordpress. Toller Tipp? Bitte, gern geschehn. Ich warne nicht.
Wagnis
27.07.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Ich bin Mitglied einer Wohnbaugenossenschaft mit dem schönen Namen „Wagnis“. Ich bin nur Genosse geworden, weil mir der Name so gut gefällt. Der würde jeden Marketingberater in den Wahnsinn treiben. Jetzt möchte ich noch bei der freiwilligen Feuerwehr mitmachen, aber nur im Zug „Inferno“. Wenn es einen Kochclub „Der Kotzlöffel“ gibt - ich bin dabei. Und sogar Greenpeace dürfte auf meine Mitarbeit hoffen, wenn sie sich „Naturfreunde Sisyphos“ nennen wollten.
Passau rocks
22.06.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Irgendwas stört mich in dem Text:

Wer, um Gottes willen, zieht „einfach so“ nach Passau? P a s s a u? Und das, obwohl uns dort einfach so viel Arbeit und viele Fragen erwarten: „Was will ich hier? Warum bin ich nicht woanders?“ Bzw. „Scheißarbeit, jetzt muss ich den ganzen Mist wieder einpacken, ich bin versehentlich einfach so nach Passau gezogen.“
Mann haben die ein Ego. Die Dreiflüssestadt sollte Dreieierstadt heissen.

Wer, um Gottes willen, zieht „einfach so“ nach Passau? P a s s a u? Und das, obwohl uns dort einfach so viel Arbeit und viele Fragen erwarten: „Was will ich hier? Warum bin ich nicht woanders?“ Bzw. „Scheißarbeit, jetzt muss ich den ganzen Mist wieder einpacken, ich bin versehentlich einfach so nach Passau gezogen.“
Mann haben die ein Ego. Die Dreiflüssestadt sollte Dreieierstadt heissen.
Köhler lässt sich zum Abschied einen blasen:
15.06.10 – warnt vor:Menschen zu meidende | Nachrichten
Den St. Louis Blues beim Zapfenstreich. Die interessantere Meldung wäre zwar, dass der Bundesmastermind sich nach seinem hysterischen Hinschmiss in alle Zukunft Jahr für Jahr 200.000 aus dem Steuersäckel greifen darf plus Limousine, persönlichem Referenten und einer Sekretärin in einem Büro seiner Wahl. Womit sich die dämliche Frage der SZ, wie er sich wohl „fühle“, erübrigt. Die sollen sich lieber fragen, wie sich seine Mitarbeiter fühlen, die sind jetzt nämlich arbeitslos.
Aber mit der Fellatioheadline werde ich meinen Besucherrekord toppen, keine Frage. Von der Bild lernen , heisst siegen lernen („Horst ... weg!“, „Ösis verhöhnen Deutschland“ „Das wilde Sex-Leben der Kennedys“).. Wobei m. E. die Hamburger Morgenpost diesmal noch besser war als die Bild: „Bundes-Horst macht die Biege“ ist ein Gigant unter den Headlines.
Aber mit der Fellatioheadline werde ich meinen Besucherrekord toppen, keine Frage. Von der Bild lernen , heisst siegen lernen („Horst ... weg!“, „Ösis verhöhnen Deutschland“ „Das wilde Sex-Leben der Kennedys“).. Wobei m. E. die Hamburger Morgenpost diesmal noch besser war als die Bild: „Bundes-Horst macht die Biege“ ist ein Gigant unter den Headlines.
Götters Kunstmädchenreport
11.02.10 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna | Abgründe des Bergsteigens
Hier sehen Sie Götter, wie er Gott im Himmel zeigt, wie ein Künstler das Karwendel gemacht hätte.

So schön malen kann der. Deshalb tragen Sie sich am besten das Open Westend mit dickem Stift im Kalender ein, wo Götter seinen zünftig-züchtigen Kunstmädchenreport Ihren voyeuristischen Augen zum Fraß vorwirft. Man sieht sich.

So schön malen kann der. Deshalb tragen Sie sich am besten das Open Westend mit dickem Stift im Kalender ein, wo Götter seinen zünftig-züchtigen Kunstmädchenreport Ihren voyeuristischen Augen zum Fraß vorwirft. Man sieht sich.
Heute schon gegruselt?
07.02.10 – warnt vor:Menschen zu meidende | Bedrohungen allenthalben
Frank T. Zumbachs Mysterious World ist eine kurzweilige Geisterbahn für alle, die ihren Kunstgenuss an den abgenagten Fingernägeln und elektrisierten Frisuren erkennen. Aber Vorsicht:
„Spaziert im Walde nicht der Clown Barsaq?
Schminkt er die Birkenrinde nicht mit flammend Rot?
Schlägt nicht mit flinken Pinselstrichen er gleich tot
der Sonntagsausflügler versturtes Pack?“
Nur lustig ist der Wonnegrusel auch nicht gemeint.
Welcome to his Nightmares
„Spaziert im Walde nicht der Clown Barsaq?
Schminkt er die Birkenrinde nicht mit flammend Rot?
Schlägt nicht mit flinken Pinselstrichen er gleich tot
der Sonntagsausflügler versturtes Pack?“
Nur lustig ist der Wonnegrusel auch nicht gemeint.
Welcome to his Nightmares
Come see our creepiest creature: One more thing...
28.01.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Jetzt ist es raus: Der iDoc wird das iPad so alt aussehen lassen, wie ein unausgegorenes Wegschmeißgadget von Apple eben aussieht, nachdem es der hysterischen Gemeinde bei der Keynote-Kommunion gereicht wurde und danach das ein oder andere Journalistengehirn langsam wieder zu denken anfängt: Wofür soll das Ding gleich wieder gut sein?

Der iDoc – hier heimlich zwischen zwei Erlkönigen, dem iNose und dem iHonigkuchenpferd fotografiert – hat alles, was das iPad nicht kann:
Multitasking: Der iDoc kann trinken und granteln gleichzeitig. Er kann ausserdem gucken, schweigen, einschlafen und die Bedienung rufen – it´s amazing.
WB-Connector: Mitten im iFace, einem stylischen facial-expressions-Interface mit 32bit feinsten Grantabstufungen, findet die Bedienung den WB-Slot mit einem Weißbier-Downstream von 1 cl / min. Der Upstream ist bislang unbekannt.
3D-Multitouch und Easy-Anquatsch-Eingabemodus. Der iDoc soll was sagen, machen, zeigen? Quatsch ihn einfach an. Ist er zu leise? Geh näher hin. So einfach geht das und ganz ohne Stylus.
Du brauchst ein Bild? Ein Buch? Irgendeinen Text? Gib ihm Geld und schon läuft seine CPU auf Hochtouren. Am Ende hast Du einen tollen Text oder ein beschissenes Bild und der iDoc geht danach sofort wieder beim Wirt auf Standby. Low energy consumption, Freunde. Er ist schließlich ein grünes Lifestyleprodukt.

Der iDoc – hier heimlich zwischen zwei Erlkönigen, dem iNose und dem iHonigkuchenpferd fotografiert – hat alles, was das iPad nicht kann:
Multitasking: Der iDoc kann trinken und granteln gleichzeitig. Er kann ausserdem gucken, schweigen, einschlafen und die Bedienung rufen – it´s amazing.
WB-Connector: Mitten im iFace, einem stylischen facial-expressions-Interface mit 32bit feinsten Grantabstufungen, findet die Bedienung den WB-Slot mit einem Weißbier-Downstream von 1 cl / min. Der Upstream ist bislang unbekannt.
3D-Multitouch und Easy-Anquatsch-Eingabemodus. Der iDoc soll was sagen, machen, zeigen? Quatsch ihn einfach an. Ist er zu leise? Geh näher hin. So einfach geht das und ganz ohne Stylus.
Du brauchst ein Bild? Ein Buch? Irgendeinen Text? Gib ihm Geld und schon läuft seine CPU auf Hochtouren. Am Ende hast Du einen tollen Text oder ein beschissenes Bild und der iDoc geht danach sofort wieder beim Wirt auf Standby. Low energy consumption, Freunde. Er ist schließlich ein grünes Lifestyleprodukt.
Was macht eigentlich der Dalai Lama so den ganzen Tag?
26.01.10 – warnt vor:Menschen zu meidende

Das „Meer der Weisheit“ findet ständig Neues heraus und spricht zu uns als letzter Universalgelehrter:
Zum Beispiel in der Biologie erkannte der Einstein der Tibeter: „Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot.“ Wer will da widersprechen? Aber auch in unseren Kalendersprüchen steckt ein kleiner Dalai Lama: Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.
„Wenn es einen guten, starken Beweis dafür gibt, daß dies und das der Fall ist, dann werden wir uns ändern.“ Und wenn dies und das nicht der Fall ist? Dann machen wir weiter wie bisher. Mann, Mann, Mann – der bringt es auf den Punkt.
„Meine Philosophie ist Freundlichkeit“, sprach der tibetische Kellner und freute sich auf´s Trinkgeld.
Zwischendurch wird es recht übersichtlich: „Befolge grundsätzlich die folgenden drei Regeln: Denke an Respekt für dich selbst, Respekt für andere und Respekt für alle deine Handlungen.“ Aber, liebe Dalai-Lamisten, nur um gleich wieder sehr unübersichtlich zu werden: „Lerne die Regeln, damit du weißt, wie du sie brichst.“ Aha.
Dann geht es munter dahin, wie in jeder Sonntagspredigt aller Prediger in allen Konfessionen. Die Zukurzgekommenen werden getröstet: „Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.“ Goldene Armut. Wär´eh blöd, reich zu sein: „Das Geschäftemachen und der Reichtum kann den Menschen nicht volle Zufriedenheit geben.“ Aber Geschäftemachen, Reichtum, täglich feinste Speisen, tolle Weiber, Spitzenmedizin und viel Urlaub in Sant-Tropez können Menschen hier und da durchaus einmal ein wenig Befriedigung und langes Leben schenken, oder, Lama?
Aber auch was für die Ökos ist dabei: „Sei freundlich zur Erde.“ Mach ich eh jeden Morgen: Guten Morgen, alte Schwungkugel, wie gehts? Immer noch am Rotieren? Das legt sich in ein paar Milliarden Jahren, Mütterchen.
Manchmal wagt er sich auch an den Stammtisch: „Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein Leben.“ Der Lama sagt´s doch auch: Schmeiss die Alte raus, dann is´ wieder Ruh daheim.
„Besuche einmal im Jahr einen Ort, den du noch nicht kennst.“ Muss ich jetzt doch mal ins Fußballstadion?
Er kann auch ohne zu erröten mythenalten Quatsch nacherzählen: „Das Unglück, das uns heute widerfährt, ist die karmische, auf Ursache und Wirkung beruhende Vergeltung eines Unrechts, das wir anderen zugefügt haben.“ Wer andern eine Grube gräbt… geniesst die Schadenfreude.
„Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken.“ Zum Beispiel das: Was finden die Esoteriker nur an dem lachhaften Priesterfürsten? Der Mann ist das geistige Mittelalter und die moderne Marketingmaschine in einer Person. Sonst sehe ich da wenig Originelles.
Zitate kommen von hier, hier und hier.
Captain Berlin
11.01.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Von Jahr zu Jahr werde ich mutiger. Gestern hat mich meine Verwegenheit zu einem Kauf verleitet. Der Film heisst: „"Captain Berlin versus Hitler“ mit Dracula und Nazi-Shewolf Dr. Ilse von Blitzen. Die Vorschau ist außerordentlich vielversprechend (http://www.youtube.com/watch?v=FVd2qV2Csis). Ich werde berichten.
Schweinegrippchen
16.12.09 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna | Nachrichten
Hamburger Abendblatt 14. August 2003:
20 000 Grippetote in Deutschland
Marburg. Die ungewöhnlich starke Grippewelle des vergangenen Winters hat in Deutschland bis zu 20 000 Menschen das Leben gekostet, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Influenza in Marburg. Die meisten Opfer waren älter als 60 Jahre.
(http://www.abendblatt.de/vermischtes/article203028/20-000-Grippetote-in-Deutschland.html)
SZ heute:
In Deutschland wurden laut Robert-Koch-Institut insgesamt mehr als 192.000 Fälle der neuen Influenza registriert. 94 Menschen starben. Europaweit verzeichneten die Behörden rund 1370 Todesfälle, weltweit wurden fast 19.000 gezählt.
(http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/389/497691/text/)
Wenn weltweit fast so viele Menschen an einer Grippe sterben, wie sonst schon mal in Deutschland in einem Winter, dann ist das also eine Pandemie. Anders gesagt: In Deutschland hat eine Pandemie stattgefunden, wenn im Vergleich zum Winter 2003 immerhin 0,47 % der Grippetoten zu beklagen sind. Was wir als Schweinegrippe erleben durften, war eine Gesundheitsepidemie, nichts anderes.
Bleibt die Frage: Spinnen die jetzt alle in den Medien mit ihrer hysterischen Berichterstattung über weniger als Nichts? Oder sind die bereits flächendeckend „durchfinanziert“ von der Pharmaindustrie?
20 000 Grippetote in Deutschland
Marburg. Die ungewöhnlich starke Grippewelle des vergangenen Winters hat in Deutschland bis zu 20 000 Menschen das Leben gekostet, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Influenza in Marburg. Die meisten Opfer waren älter als 60 Jahre.
(http://www.abendblatt.de/vermischtes/article203028/20-000-Grippetote-in-Deutschland.html)
SZ heute:
In Deutschland wurden laut Robert-Koch-Institut insgesamt mehr als 192.000 Fälle der neuen Influenza registriert. 94 Menschen starben. Europaweit verzeichneten die Behörden rund 1370 Todesfälle, weltweit wurden fast 19.000 gezählt.
(http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/389/497691/text/)
Wenn weltweit fast so viele Menschen an einer Grippe sterben, wie sonst schon mal in Deutschland in einem Winter, dann ist das also eine Pandemie. Anders gesagt: In Deutschland hat eine Pandemie stattgefunden, wenn im Vergleich zum Winter 2003 immerhin 0,47 % der Grippetoten zu beklagen sind. Was wir als Schweinegrippe erleben durften, war eine Gesundheitsepidemie, nichts anderes.
Bleibt die Frage: Spinnen die jetzt alle in den Medien mit ihrer hysterischen Berichterstattung über weniger als Nichts? Oder sind die bereits flächendeckend „durchfinanziert“ von der Pharmaindustrie?
Vorsicht: Der Fortschritt ist nicht zu stoppen ...
19.11.09 – warnt vor:Nachrichten
Macnews.de schreibt (http://www.macnews.de/news/120223.html):
"Erste Hinweise auf Mac OS X 10.7". Soso. Apple strickt am Betriebssystem weiter. Und ich dachte schon, das wars jetzt. Die finale Version. 10.6. Aber dann hat ein Macnews-Journalist in bester investigativer Manier eine Fehlermeldung analysiert, "die im Text die Referenznummer 11A47 aufweist und diese Referenz verweist auf einen spezifischen Mac OS X Build, " usw. Wahnsinn. Ich war mir so sicher, Apple würde nie wieder eine neue Betriebssystemversion veröffentlichen. Und dann das. Surprise. Der Artikel endet mit dem denkwürdigen Satz: "Eine mögliche Vorstellung des neuen Betriebssystems könnte bereits 2010 erfolgen, auch wenn die Veröffentlichung, sofern Apple den bisherigen Turnus beibehält, erst 2011 erfolgt." Da möchte ich dabei sein, wenn die Veröffentlichung 2010 erfolgt, auch wenn sie erst 2011 erfolgt. Das kann wahrscheinlich wirklich nur Apple und niemand sonst.
Online-Redakteur ist ein schwerer Beruf.
"Erste Hinweise auf Mac OS X 10.7". Soso. Apple strickt am Betriebssystem weiter. Und ich dachte schon, das wars jetzt. Die finale Version. 10.6. Aber dann hat ein Macnews-Journalist in bester investigativer Manier eine Fehlermeldung analysiert, "die im Text die Referenznummer 11A47 aufweist und diese Referenz verweist auf einen spezifischen Mac OS X Build, " usw. Wahnsinn. Ich war mir so sicher, Apple würde nie wieder eine neue Betriebssystemversion veröffentlichen. Und dann das. Surprise. Der Artikel endet mit dem denkwürdigen Satz: "Eine mögliche Vorstellung des neuen Betriebssystems könnte bereits 2010 erfolgen, auch wenn die Veröffentlichung, sofern Apple den bisherigen Turnus beibehält, erst 2011 erfolgt." Da möchte ich dabei sein, wenn die Veröffentlichung 2010 erfolgt, auch wenn sie erst 2011 erfolgt. Das kann wahrscheinlich wirklich nur Apple und niemand sonst.
Online-Redakteur ist ein schwerer Beruf.
Von Seitentestern empfohlen
02.11.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Seittest macht genau das, wonach es heisst: Es testet Seiten. Dabei kommen hübsche Sachen ans Tageslicht: Mein Blog ist beispielsweise genauso anerkannt wie der von Kai Diekmann, nämlich garnicht. Dafür wird man bei mir nicht mit Werbung belästigt. Eins zu Null für Doc Vogl im Kampf gegen die permanente Antiaufklärung des Bildchefs. Ich fürchte nur, dass die Seite des Obergockels vom Zuhälterinserateblatt um einen vierstelligen Faktor häufiger gelesen wird als mein bescheidene Infotainmentseite.




Kirchen zu Coffeeshops
12.08.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Quark – Abenteuer und Kontrolle bei der Arbeit
31.07.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Tiergartenquelle
18.06.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Zeigefinger und Daumen versuchen etwas Neues und fühlen sich wohl dabei
17.06.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Werbung, die fasziniert
19.05.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Firmenschilder im Schwanzvergleich
16.05.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Der Erfolg eines Kleinunternehmens wächst natürlich mit der Länge seines Firmenschildes, das versteht man ohne nachzudenken. Abends, wenn der Meister die Hände in den Schoß gelegt hat, geht er deshalb in sich und knobelt versonnen große Namen aus. Mit ein bisschen Phantasie geht das für ihn befriedigend aus und nur selten in die Hose. Hat er sich schließlich den längsten herausgegriffen, den er finden konnte, muss er nur noch ein mächtiges Schild vor dem Eingang annageln, das seine riesige Buchstabenlatte auch zu fassen vermag,– dann kommt die Kundschaft wie von selbst und das Geld fliesst in Strömen. Bis jetzt steht das bedeutendste mir bekannte Firmenschild in Wien. Es heisst „Leichtmetalljalousienerzeuger“. Die 29 Zeichen wurden nun allerdings schon fast getoppt durch den in Königsdorf ansässigen „Orthopädieschuhmachermeister“ (28 Z.). Der Wettbewerb ist eröffnet. Mal sehen, wer als nächstes mitmacht. Über meinem Büro steht übrigens „DoktorvogldergenauaufpasstwerdaslängsteSchildhatwarnt“.
Ein bizarrer Repräsentant der traditionsreichen Firma Siemens
08.11.07 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Von Zeit zu Zeit zwingen mich die Begleitumstände meiner Lebenshaltung, das ein oder andere Reklamemittel der Siemens Aktiengesellschaft zur Kenntnis zu nehmen. Ich leide. Sie sollen nicht leiden, deshalb warne ich Sie hier einmal in aller Form vor Lichtbildern wie diesem. Machen Sie die empfindlichen Äuglein fest zu, wenn Ihnen sowas unterkommt. Sonst klopft Ihnen die grausige Bildkeule die unangenehmsten Ideen in Ihren wehrlosen Kopf.

Als erstes zwang mich das Bild, an einen Mord zu denken. Der Mann schreit auf, er wurde von hinten erschossen, soviel ist klar. Vielleicht hielt ihn der CIA seines Ziegenbärtleins wegen für einen erwachenden Schläfer der Taliban? Wer würde sonst so ein hässliches Lederimitattäschlein mit sich führen, wenn nicht ein von der Welt bereits völlig losgelöster Suizidaler?
Dann dachte es in mir: Nehmen wir an, er lebt noch, sein Schrei ist kein Todes- sondern ein Wutschrei. Vielleicht hat Mutti ihrem ziegenbärtigen Sohn zum achten Mal das gleiche hässliche Lederimitattäschlein geschenkt und er möchte es mit der Faust vernichten.
Noch Abwegigeres kam mir in den Sinn: Der Vertreter schreit vor Freude auf wegen einer Unterschrift, die ihm unter ein in dem hässlichen Lederimitattäschlein verborgenes Schriftstück gesetzt wurde. Er hat irgendeinen Abschluss bewirkt und kann deshalb nicht mehr an sich halten. Die Heiterkeit hetzt ihn fast in den Wahnsinn, so überwältigend paradiesisch ist das süße Geheimnis in seinem hässlichen Lederimitattäschlein.
Dann warf ich einen kurzen Blick auf den Hintergrund – und wie so oft: Der Kontext plaudert aus, was der Ziegenbärtige gern verschweigt: Der Siemenshandlungsreisende ist einfach blau. Sternhagelvoll. Strack und breit wie kein zweiter Siemensvertreter. Die kleine Ausbuchtung in seinem hässlichen Lederimitattäschlein passt präzise zu einer feinen Flasche Tullamore Dew, die der Kreischende bei einer Abteilungswette auf ex gelehrt hat. Danach konnte er nur noch „Yep!“ jauchzen, als ihn die Kollegen fragten: „He, Ziege, was dagegen wenn wir dich mit deinem hässlichen Lederimitattäschlein ablichten? Mach´ Fäustchen, Ziege. Und cheese!“

Als erstes zwang mich das Bild, an einen Mord zu denken. Der Mann schreit auf, er wurde von hinten erschossen, soviel ist klar. Vielleicht hielt ihn der CIA seines Ziegenbärtleins wegen für einen erwachenden Schläfer der Taliban? Wer würde sonst so ein hässliches Lederimitattäschlein mit sich führen, wenn nicht ein von der Welt bereits völlig losgelöster Suizidaler?
Dann dachte es in mir: Nehmen wir an, er lebt noch, sein Schrei ist kein Todes- sondern ein Wutschrei. Vielleicht hat Mutti ihrem ziegenbärtigen Sohn zum achten Mal das gleiche hässliche Lederimitattäschlein geschenkt und er möchte es mit der Faust vernichten.
Noch Abwegigeres kam mir in den Sinn: Der Vertreter schreit vor Freude auf wegen einer Unterschrift, die ihm unter ein in dem hässlichen Lederimitattäschlein verborgenes Schriftstück gesetzt wurde. Er hat irgendeinen Abschluss bewirkt und kann deshalb nicht mehr an sich halten. Die Heiterkeit hetzt ihn fast in den Wahnsinn, so überwältigend paradiesisch ist das süße Geheimnis in seinem hässlichen Lederimitattäschlein.
Dann warf ich einen kurzen Blick auf den Hintergrund – und wie so oft: Der Kontext plaudert aus, was der Ziegenbärtige gern verschweigt: Der Siemenshandlungsreisende ist einfach blau. Sternhagelvoll. Strack und breit wie kein zweiter Siemensvertreter. Die kleine Ausbuchtung in seinem hässlichen Lederimitattäschlein passt präzise zu einer feinen Flasche Tullamore Dew, die der Kreischende bei einer Abteilungswette auf ex gelehrt hat. Danach konnte er nur noch „Yep!“ jauchzen, als ihn die Kollegen fragten: „He, Ziege, was dagegen wenn wir dich mit deinem hässlichen Lederimitattäschlein ablichten? Mach´ Fäustchen, Ziege. Und cheese!“



