Reich&schön
Ende gut, alles noch viel besser
10.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Heute berichte ich Ihnen ein Wirtschaftswunder in drei Akten mit einem strahlenden Happy End.
1)
2009 zeigte mir die TZ Oma Barbie am Abgrund. Wird sie, verzweifelt wie Merkle, vor den Zug springen?

Quelle
2)
Heute lese ich dagegen:
"Wieder dabei unter den Superreichen bei Forbes ist Maria-Elisabeth Schaeffler, die im Vorjahr auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten ihres Unternehmens nicht als Milliardärin geführt wurde. Mit 9,8 Milliarden kommt die Maschinenbau-Unternehmerin auf Platz 89."
3)
Wie hat sie das nur geschafft? Die IG Metall erklärt es Ihnen:
"Leiharbeit: arm durch Arbeit
Sozialsystem von den Arbeitgebern missbraucht
Nach der vom Arbeitsministerium, dem Deutschen Städtetag und der Bundesagentur für Arbeit jetzt vorgelegten "Halbjahresbilanz Hartz IV" beziehen immer mehr Erwerbstätige nebenher ergänzendes Arbeitslosengeld II. Insgesamt 1,18 Millionen Erwerbstätige waren "Aufstocker" und erhielten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Etwa die Hälfte hat nur Minijobs - aber 602.000 sind regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 440.000 davon haben sogar einen Vollzeitjob.Vor allem bei der Saisonarbeit, im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeitsbranche reichen die Löhne nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Das Sozialsystem würde "von den Arbeitgebern missbraucht", kritisierte Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Städtetags.
Wie am Standort Luckenwalde ist auch an anderen Standorten der Schaeffler Gruppe davon auszugehen, dass vor allem Leiharbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um zu überleben. Das bedeutet: Die Verleihfirmen wie auch die Schaeffler Gruppe bekommen indirekt "Stütze" aus den Sozialkassen.
Inzwischen sind die Löhne in Deutschland so niedrig, dass viele Osteuropäer lieber in Großbritannien anheuern, als in Deutschland für Niedrigstlöhne zu arbeiten."
Das Bundesverdienstkreuz am Bande für Frau Schäffler ist bei solchen Wohltaten nur noch eine Formsache und versteht sich von selbst. Das durfte ihr deshalb bereits 2001 der Beckstein an Revers schleimen.
So viel unternehmerisches Engagement will aber natürlich auch von der Bildungselite gewürdigt werden. Für Ihre besonderen Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung verlieh der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e. V. der Schäfflerschen darum die wahrhaftig so genannte "Karmarsch-Denkmünze".
Den Preis hätte ich ihr auch verliehen. Muss wohl ihr arschiges Karma sein, dass sie immer nur an Münzen denken kann.
1)
2009 zeigte mir die TZ Oma Barbie am Abgrund. Wird sie, verzweifelt wie Merkle, vor den Zug springen?

Quelle
2)
Heute lese ich dagegen:
"Wieder dabei unter den Superreichen bei Forbes ist Maria-Elisabeth Schaeffler, die im Vorjahr auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten ihres Unternehmens nicht als Milliardärin geführt wurde. Mit 9,8 Milliarden kommt die Maschinenbau-Unternehmerin auf Platz 89."
3)
Wie hat sie das nur geschafft? Die IG Metall erklärt es Ihnen:
"Leiharbeit: arm durch Arbeit
Sozialsystem von den Arbeitgebern missbraucht
Nach der vom Arbeitsministerium, dem Deutschen Städtetag und der Bundesagentur für Arbeit jetzt vorgelegten "Halbjahresbilanz Hartz IV" beziehen immer mehr Erwerbstätige nebenher ergänzendes Arbeitslosengeld II. Insgesamt 1,18 Millionen Erwerbstätige waren "Aufstocker" und erhielten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Etwa die Hälfte hat nur Minijobs - aber 602.000 sind regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 440.000 davon haben sogar einen Vollzeitjob.Vor allem bei der Saisonarbeit, im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeitsbranche reichen die Löhne nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Das Sozialsystem würde "von den Arbeitgebern missbraucht", kritisierte Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Städtetags.
Wie am Standort Luckenwalde ist auch an anderen Standorten der Schaeffler Gruppe davon auszugehen, dass vor allem Leiharbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um zu überleben. Das bedeutet: Die Verleihfirmen wie auch die Schaeffler Gruppe bekommen indirekt "Stütze" aus den Sozialkassen.
Inzwischen sind die Löhne in Deutschland so niedrig, dass viele Osteuropäer lieber in Großbritannien anheuern, als in Deutschland für Niedrigstlöhne zu arbeiten."
Das Bundesverdienstkreuz am Bande für Frau Schäffler ist bei solchen Wohltaten nur noch eine Formsache und versteht sich von selbst. Das durfte ihr deshalb bereits 2001 der Beckstein an Revers schleimen.
So viel unternehmerisches Engagement will aber natürlich auch von der Bildungselite gewürdigt werden. Für Ihre besonderen Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung verlieh der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e. V. der Schäfflerschen darum die wahrhaftig so genannte "Karmarsch-Denkmünze".
Den Preis hätte ich ihr auch verliehen. Muss wohl ihr arschiges Karma sein, dass sie immer nur an Münzen denken kann.
|
Kurios und schmuck: Der Galliumhort von Obertraun am 15.3. in der Archäologischen Staatssammlung, München
08.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
In einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit präsentiert die Archäologische Staatssammlung eine Ausstellung, die Peter Bauhuis initiiert und kuratiert hat. Ausgestellt wird ein Schatz von 80 singulären Schmuckstücken, die den Archäologen mehr Fragen aufgeben, als sie beantworten können. Dazu erfahren wir eine Entdeckungsgeschichte, deren Entdecker abhanden gekommen ist.
Am 15. März ist die Eröffnung der Ausstellung "Der Galliumhort von Obertraun",
in der Archäologischen Staatssammlung, um 18 Uhr,
.
Am 15. März ist die Eröffnung der Ausstellung "Der Galliumhort von Obertraun",
in der Archäologischen Staatssammlung, um 18 Uhr,
.

Erfolgsautor Schröder
04.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Es gibt ein Gerücht, Maschmeyer habe Schröder eine Million gezahlt – für dessen Memoiren. Das ist im Spiegel sicher irreführend ausgedrückt. Er bekam das Geld lediglich für das Kapitel "Rentenreform" in seinen Memoiren. Wenn dann ein Journalist dem Schröder dieses Gerücht erzählt, wird er mit den Worten "das ist meine private Angelegenheit" weggeschickt. Das bedeutet, es geht niemanden etwas an, wem Schröder für wie viel Geld den Staat verkauft. Die Einsicht der 68er, alles Private sei immer auch politisch, gilt für Schröder und seinesgleichen auch, nur genau umgekehrt. Was auch immer der Politiker durchsetzt, ist mit Sicherheit privat zu seinem Vorteil.
Hartz IV Verhandlungen gescheitert
09.02.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Koalition und Opposition konnten sich trotz aller Appelle und Drohungen in der Nacht nicht einigen.
Appelle? Drohungen? Ich stelle mir das so vor:
von der Leyen: Ich appelliere zum letzten Mal: Kompromieren Sie!
Manuela Schwesig: Kompro-was?
von der Leyen: Ein Kompromiss. Wir brauchen einen Kompromiss.
Manuela Schwesig: Drohen Sie mir nicht mit Kompromiss! Ein Kompromiss steht nicht auf dem Zettel, den mir die Genossen zugesteckt haben.
von der Leyen: Was steht denn auf dem Zettel?
Manuela Schwesig: Halt durch Manu. Wir warten an der Bar auf Dich.
von der Leyen: Da wär ich jetzt auch gern. Lassen Sie uns das unterschreiben und wir gehen einen trinken.
Manuela Schwesig (schiebt ihr einen Stapel Papier über den Tisch): Da hin muss die Unterschrift.
von der Leyen: Nee, ich denke, wir unterschreiben besser meinen Entwurf.
Manuela Schwesig: Niemals! Ich appelliere an Ihr Gewissen. Die Kinder, von der Leyen, denken Sie an die Kinder!
von der Leyen: Wieso? Um die kümmert sich mein Mann oder die Dings, die da von den Philippinen, sie wissen schon.
Manuela Schwesig: Ich meine die armen Kinder! Ihnen droht tiefe, Politikverdrossenheit schürende Armut, habe ich irgendwo gelesen.
von der Leyen: Lesen Sie lieber das hier und dann kritzeln Sie Ihren albernen Namen drunter und aus. Ich möchte nach Hause.
Manuela Schwesig: Auf keinen Fall! Sie weisen meinen Appell zurück? Dann muss ich Ihnen drohen!
von der Leyen: Gerne. Womit denn?
Manuela Schwesig: Wechselwähler. Hartz IV treibt die Mitfühlenden unter ihren Stammwählern fort von der Union.
von der Leyen: Ja und? Wechselwähler sind kein Argument, davon steht nichts auf meinem Zettel.
Manuela Schwesig: Was für ein Zettel? Von wem haben Sie den?
von der Leyen: Na vom Keitel, der neuerdings den Henkel macht, und bei uns immer rumläuft. Nur zwei Sätze stehn drauf: Höheres Wachstum braucht ein klares ordnungspolitisches Fundament: Der Staat muss sich wieder zurücknehmen. So steht es da und nicht anders.
Manuela Schwesig: Warum hab ich den nicht?
von der Leyen: Weil Du nicht regierst, Herzchen.
Manuela Schwesig: Ein letztes Mal: Ich appelliere!
von der Leyen: Ich auch. Und ich drohe zu verhungern, lassen Sie uns gehn.
Manuela Schwesig: Und die Hartz IV Empfänger?
von der Leyen: Glauben sie, ich sitze hier wegen ein paar Millionen ausrangierter Leistungsverweigerer? Ich bin Bundesarbeitsministerin. Nicht Bundesnichtarbeitsministerin. Gehen wir.
Manuela Schwesig: O.K., sie zahlen den Prosecco, ich erklär´s kurz den Journalisten.
Appelle? Drohungen? Ich stelle mir das so vor:
von der Leyen: Ich appelliere zum letzten Mal: Kompromieren Sie!
Manuela Schwesig: Kompro-was?
von der Leyen: Ein Kompromiss. Wir brauchen einen Kompromiss.
Manuela Schwesig: Drohen Sie mir nicht mit Kompromiss! Ein Kompromiss steht nicht auf dem Zettel, den mir die Genossen zugesteckt haben.
von der Leyen: Was steht denn auf dem Zettel?
Manuela Schwesig: Halt durch Manu. Wir warten an der Bar auf Dich.
von der Leyen: Da wär ich jetzt auch gern. Lassen Sie uns das unterschreiben und wir gehen einen trinken.
Manuela Schwesig (schiebt ihr einen Stapel Papier über den Tisch): Da hin muss die Unterschrift.
von der Leyen: Nee, ich denke, wir unterschreiben besser meinen Entwurf.
Manuela Schwesig: Niemals! Ich appelliere an Ihr Gewissen. Die Kinder, von der Leyen, denken Sie an die Kinder!
von der Leyen: Wieso? Um die kümmert sich mein Mann oder die Dings, die da von den Philippinen, sie wissen schon.
Manuela Schwesig: Ich meine die armen Kinder! Ihnen droht tiefe, Politikverdrossenheit schürende Armut, habe ich irgendwo gelesen.
von der Leyen: Lesen Sie lieber das hier und dann kritzeln Sie Ihren albernen Namen drunter und aus. Ich möchte nach Hause.
Manuela Schwesig: Auf keinen Fall! Sie weisen meinen Appell zurück? Dann muss ich Ihnen drohen!
von der Leyen: Gerne. Womit denn?
Manuela Schwesig: Wechselwähler. Hartz IV treibt die Mitfühlenden unter ihren Stammwählern fort von der Union.
von der Leyen: Ja und? Wechselwähler sind kein Argument, davon steht nichts auf meinem Zettel.
Manuela Schwesig: Was für ein Zettel? Von wem haben Sie den?
von der Leyen: Na vom Keitel, der neuerdings den Henkel macht, und bei uns immer rumläuft. Nur zwei Sätze stehn drauf: Höheres Wachstum braucht ein klares ordnungspolitisches Fundament: Der Staat muss sich wieder zurücknehmen. So steht es da und nicht anders.
Manuela Schwesig: Warum hab ich den nicht?
von der Leyen: Weil Du nicht regierst, Herzchen.
Manuela Schwesig: Ein letztes Mal: Ich appelliere!
von der Leyen: Ich auch. Und ich drohe zu verhungern, lassen Sie uns gehn.
Manuela Schwesig: Und die Hartz IV Empfänger?
von der Leyen: Glauben sie, ich sitze hier wegen ein paar Millionen ausrangierter Leistungsverweigerer? Ich bin Bundesarbeitsministerin. Nicht Bundesnichtarbeitsministerin. Gehen wir.
Manuela Schwesig: O.K., sie zahlen den Prosecco, ich erklär´s kurz den Journalisten.
Qualitätsjournalismus
28.01.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben | Nachrichten
Die Financial Times Deutschland am 27.1.11:

Bei dieser Überschriften wäre es mir einer Korrektur auch nicht mehr getan gewesen. Aus dem „soll eine weitere .. mitgetanzt haben“ wird in der Überschrift ganz forsch die Tatsache, die alle lesen wollen. Dazu ein sensibel gewähltes, in der Aussage ausgesprochen neutral gehaltenes Foto. Doch, das hat was. Was sehr sehr Schlechtes.

Bei dieser Überschriften wäre es mir einer Korrektur auch nicht mehr getan gewesen. Aus dem „soll eine weitere .. mitgetanzt haben“ wird in der Überschrift ganz forsch die Tatsache, die alle lesen wollen. Dazu ein sensibel gewähltes, in der Aussage ausgesprochen neutral gehaltenes Foto. Doch, das hat was. Was sehr sehr Schlechtes.
Ein Herz für Geld
13.01.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Gestern Abend gab es eine feine Sendung im Ersten, die das fröhliche Politbordell in Deutschland an einem besonders gelungenen Beispiel etwas beleuchtete. Das ganze Pack in seiner traumhaften Synergie von Politik und privaten Bereicherungsinteressen, auch Opfer kommen zu Wort, denn eins ist klar: Die Geldmenge in jeder Volkswirtschaft ist konstant. Fliessen einem Maschmeyer 500 Mio auf seine Konten, müssen die zuvor andernorts flüssig gemacht worden sein. So entsteht im System immer ganz von selbst eine ausgeglichene Bilanz von Champagner hier und Tränen da. „Der Drückerkönig und die Politik“. Da lohnt sich das glotzen mal, auch wenn es nicht unbedingt froh macht. Sehen, staunen und sich übergeben sind da quasi eins.
Fröhliches Politbordell
17.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Wenn Charlotte Roche gerne dem Bundespräsidenten etwas Gutes tun will, dem bereits das Großkapital stets nur Gutes tut, dann tun das alle mit Sicherheit für einen guten Zweck. Der Maschmeyer beispielsweise (Ich habe Freude am Gutsein.) lockt die Schröder, Wulff, Rürup, Rösler, von der Leyen und Westerwelle an seine Geldtröge, damit er sie, die dort vom Glanz geblendet in Anbetung verharren, besser ficken kann: Ich besorg dir den Kanzlerwahlkampf, du besorgst mir das Ende der staatlichen Rentenversorgung. So geht das also, denkt sich die Roche, das kenn ich doch aus meinen Feuchtgebieten, da lässt sich eine nette Aktion draus stricken. Und das Buch geht in die nächste Auflage. Atomenergie hin oder her.
Humor und Entertainment?
15.11.10 – warnt vor:Menschen zu meidende

ja, da schmunzeln die reichsten Deutschen heute sicher, wenn ihre Visagen versehentlich in der Witzeecke der SZ auftauchen. Wie putzig und humorvoll sie doch sind, die Oligarchen des Geldmachtapparates. Versteht man Reichtum als das, was er seinem Ursprung nach ist, nämlich ein Doppelverbrechen aus Raub und unterlassener Hilfeleistung, wird aus diesem Ranking der Erfolgsverwöhnten aber ganz schnell eine Fahndungsliste.
Bürgerabend
30.09.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
Sarrazin feiert einen Abend mit seinen Fans im Literaturhaus in München und es passiert etwas Unvorhergesehenes: Da, wo sonst so distinguierte, gebildete, still geniessende Münchner Kulturkonsumenten ihre Pfeifchen und Moleskin-Notizblöckchen hintragen, da wurden die Gegner Sarrazins laut und bös gemobt – von dem Münchner Kulturmob. Warum die da öffentlich den Rassisten herauskehren, ist sonnenklar: sie dürfen es dort im Schutz der Masse wagen. Die SZ wundert sich, warum die vielen gebildeten Menschen sich so gehen lassen konnten. Ich wundere mich nicht. Der Sarrazin spricht ihnen aus dem Herzen. Schließlich spürt der Mittelstand, dass seine Felle seit einigen Jahren ins Schwimmen geraten, Hartz 4 ist auch für überdurchschnittlich Verdienende eine ernstzunehmende Bedrohung geworden, denken die. Das weckt den Rassisten im Kleinbildungsbürger. Oder, mit Sarrazin zu sprechen: "Ich bin 65 Jahre alt, lebe noch, war viele Jahrzehnte Beamter, ich habe eine gute Altersversorgung und mein Haus in Berlin ist schuldenfrei. Angst habe ich keine mehr“. Die Münchner Literaturgeniesser wünschen sich von Herzen, dass das auch für Sie so bleibt. Und der Sarrazin erklärt, wie es geht: Weg mit den unnützen Essern, die auch gern in schuldenfreien Häusern leben und eine Pension geniessen würden. Sarrazin und seine Anhänger glauben, damit wäre ein Gedanke, womöglich ein für „Deutschland“ wichtiger Gedanke ausgedrückt. Was Sarrazin wirklich ausspricht, ist ein Reflex. Der Reflex, den Nahrungskonkurrenten auszuschalten. Nichts weiter. Das einzige, was ihn von richtigen Nazis unterscheidet, ist die Weitschweifigkeit. Er muss ein ganzes Buch lang mit Wissenschaft und Rhetorik bluffen, um auszusprechen, was ein Nazi in einem Satz rausbellt. Deutschland den Deutschen.
Wenn Politiker Anreize geben
16.07.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
... dann sieht das so aus:
Den Hartz IV-Empfängern wird das Elterngeld gekürzt. Familienministerin Schröder verweist „zur Begründung ... in dem Gesetzesentwurf darauf ..., dass es für erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher stärkere Anreize geben müsse, eine Arbeit aufzunehmen.“ Lies und merke: Die faulen Säcke müssen wir aus ihrer sozialen 359 Euro-Hängematte schaukeln. Sonst liegen die uns noch ewig auf der Tasche.
Übersteigt das Nettoeinkommen die 2770 Euro monatlich, greift eine andere ebenso zwingende Logik. Diese Menschen erhalten den Höchstbetrag an Elterngeld (1800 Euro). „Schröder argumentiert, dass es gerade für gut verdienende Männer weiter attraktive Anreize geben müsse, in den Elternurlaub zu gehen.“
Familienpolitik als Mittel der Umverteilung: Was man bei den Einen einspart, um ihnen Anreize zur Arbeit zu schaffen, kann man den Anderen geben, um ihnen Anreize zum Urlaub zu schaffen. Kristina Schröder weiß, für welche Familien Sie Politik zu machen hat. Aber sie ist auch promovierte Soziologin. Sie sollte wissen, was solche Entscheidungen aus einer Gesellschaft machen: Eine ehrenwerte.
Volksabstimmung
05.07.10 – warnt vor:Nachrichten | Menschen zu meidende
In der SZ kriegt sich ein Herr Käppner garnicht mehr ein vor Glücksgefühlen und demokratischem Furor. Es pocht derart in seinem Herzerl, dass er in der Headline ein Stakkato von vier Ausrufezeichen unterbringt: Wir! sind! das! Volk!
Dann kommt eine Suada von Schmarrn über Gauck vs. Wulff und warum das Volk der Souverän ist. Das erspare ich Ihnen, hier zu wiederholen. Aber dann steht da doch ein kluger Satz, der geht so: „Aber Plebiszite sind ja gar kein Gegensatz zur parlamentarischen Demokratie. Sie sind eine Ergänzung, ein kräftiges, stärkendes Mittel gegen den verbreiteten Verdruss an Politik, Parteien und Parlament.“ Genau so ist es. Plebiszite sind ein Zuckerl, das einer Bevölkerung die Laune zum Mitmachen erhalten soll, die über die Länge der Zeit und die Breite der Enttäuschungen längst gelernt hat, dass zynischsten Spott verbreitet, wer die Wähler irgendwie als Souverän des Landes darstellt. Sowas tropft dem Käppner so ziemlich automatisch aus dem Kopf in die Tasten fürchte ich. Was mir zeigt, der ist nicht ganz dicht.
Gegenprobe. Was würde geschehen, wenn eine Volksabstimmung zur sofortigen, ersatzlosen Abschaffung des Erbrechtes aufgelegt werden würde? 90 % der Bevölkerung würden davon sofort profitieren. Die deutsche Auslandsverschuldung wäre über Nacht getilgt, der Sozialstaat stünde in voller Blüte, die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt wäre zum ersten Mal in der Geschichte geschaffen. Ja, auch Sie, stirnrunzelnder Herr Leser mit den 250.000 per annum würden gewinnen. Was Sie Ihren Kindern hinterlassen, sind nämlich summa summarum und sub specie Gebrüder Aldis betrachtet: Peanuts.
Nur wird es eine solche Volksabstimmung nie geben. Dann wäre das Volk ja der Souverän über seine Interessen. „Gott bewahre!“, schreit halb Davos und der ganze Bundestag, „so weit käm´s noch.“
Dann kommt eine Suada von Schmarrn über Gauck vs. Wulff und warum das Volk der Souverän ist. Das erspare ich Ihnen, hier zu wiederholen. Aber dann steht da doch ein kluger Satz, der geht so: „Aber Plebiszite sind ja gar kein Gegensatz zur parlamentarischen Demokratie. Sie sind eine Ergänzung, ein kräftiges, stärkendes Mittel gegen den verbreiteten Verdruss an Politik, Parteien und Parlament.“ Genau so ist es. Plebiszite sind ein Zuckerl, das einer Bevölkerung die Laune zum Mitmachen erhalten soll, die über die Länge der Zeit und die Breite der Enttäuschungen längst gelernt hat, dass zynischsten Spott verbreitet, wer die Wähler irgendwie als Souverän des Landes darstellt. Sowas tropft dem Käppner so ziemlich automatisch aus dem Kopf in die Tasten fürchte ich. Was mir zeigt, der ist nicht ganz dicht.
Gegenprobe. Was würde geschehen, wenn eine Volksabstimmung zur sofortigen, ersatzlosen Abschaffung des Erbrechtes aufgelegt werden würde? 90 % der Bevölkerung würden davon sofort profitieren. Die deutsche Auslandsverschuldung wäre über Nacht getilgt, der Sozialstaat stünde in voller Blüte, die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt wäre zum ersten Mal in der Geschichte geschaffen. Ja, auch Sie, stirnrunzelnder Herr Leser mit den 250.000 per annum würden gewinnen. Was Sie Ihren Kindern hinterlassen, sind nämlich summa summarum und sub specie Gebrüder Aldis betrachtet: Peanuts.
Nur wird es eine solche Volksabstimmung nie geben. Dann wäre das Volk ja der Souverän über seine Interessen. „Gott bewahre!“, schreit halb Davos und der ganze Bundestag, „so weit käm´s noch.“
Köhler lässt sich zum Abschied einen blasen:
15.06.10 – warnt vor:Menschen zu meidende | Nachrichten
Den St. Louis Blues beim Zapfenstreich. Die interessantere Meldung wäre zwar, dass der Bundesmastermind sich nach seinem hysterischen Hinschmiss in alle Zukunft Jahr für Jahr 200.000 aus dem Steuersäckel greifen darf plus Limousine, persönlichem Referenten und einer Sekretärin in einem Büro seiner Wahl. Womit sich die dämliche Frage der SZ, wie er sich wohl „fühle“, erübrigt. Die sollen sich lieber fragen, wie sich seine Mitarbeiter fühlen, die sind jetzt nämlich arbeitslos.
Aber mit der Fellatioheadline werde ich meinen Besucherrekord toppen, keine Frage. Von der Bild lernen , heisst siegen lernen („Horst ... weg!“, „Ösis verhöhnen Deutschland“ „Das wilde Sex-Leben der Kennedys“).. Wobei m. E. die Hamburger Morgenpost diesmal noch besser war als die Bild: „Bundes-Horst macht die Biege“ ist ein Gigant unter den Headlines.
Aber mit der Fellatioheadline werde ich meinen Besucherrekord toppen, keine Frage. Von der Bild lernen , heisst siegen lernen („Horst ... weg!“, „Ösis verhöhnen Deutschland“ „Das wilde Sex-Leben der Kennedys“).. Wobei m. E. die Hamburger Morgenpost diesmal noch besser war als die Bild: „Bundes-Horst macht die Biege“ ist ein Gigant unter den Headlines.
Groschenromane für´s Handy: Mr. Smith und Andere
22.02.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Ein Albtraum in 13 SMS (< 160 Z.):
Mr. Smith, der Freund der Frauen, träumt von den Malediven, als ein stattliches Weib wie eine Operndiva einschwebt und sagt: Ich bin die Operndiva.
Bitte wer? Smith, auch ein Freund der Klugheit, merkt, dass seine hastige Rückfrage ein klein wenig ungeschickt genannt werden könnte. Sie: Idiot!
Mein Name ist Edita Gruberova, sie Kretin. Die ganze Welt liegt mir zu Füßen (Smith sieht sich an Ihren Stiefeln leckend), ich bin ein Star, Smith, aber
Mich quält ein Problem. Welches? Smith verengt die Lider: Ich werde es lösen. Sie, Smith, werden mein Strumpfband lösen, wenn ich zufrieden bin.
Sie sieht ihn an. Er sieht Ihre Beine an. Ein Raubtier blickt aus seinen Augen. Wie ein wildes Frettchen haspelt Smith willenlos, was muß ich tun?
Die Gruberova lacht. Diese Königin der Nacht schleudert die Federboa auf den staubigen Schreibtisch und sagt ein Wort, nur eins: Reden.
Ich tus! brüllt Mr.Smith begeistert. Dann kommt ihm eine Frage, nein zwei. Aber was soll ich sagen? Und wem? - Sie sind so klug, Smith, lobt die Göttliche.
Smith lächelt narkotisiert. Sie erklärt. Er heißt Schmid. Mein Agent. Er möchte, dass ich nach Tokyo wechsle. Aber das wäre mein Ende. Reden Sie mit ihm.
Sagen Sie ihm, in Japan müsste ich schreien vor Wut. Meine Stimme wird leiden. Erpressen Sie ihn. Sagen Sie ihm, ich wechsle den Agenten.
Smith greift zum Hörer. Wählt. Tuut. Schmid. Smith. Nein, Schmid. Sagen Sie nicht nein, Sie wissen nicht, was ich ihnen vorschlagen will.
Ich will es auch gar nicht wissen.. Klack. Er hat eingehängt, sagt Smith. Da platzt die Tür auf, ein Mann schreit: Wer ist der Typ da? Ich mach ihn kalt!
Smith duckt sich, die Diva flüstert: Darf ich vorstellen, mein Mann, Herkules Schmitt. Smith: Angenehm, Smith. Der Mann: Schmitt! Du verarschst mich wohl?
Schmitt zieht den Colt, um seinen Nebenbuhler zu exekutieren, aber der wacht vorher auf, schwitzt. Die Gruberova singt im Radio. Smith seufzt. Finis.
Mr. Smith, der Freund der Frauen, träumt von den Malediven, als ein stattliches Weib wie eine Operndiva einschwebt und sagt: Ich bin die Operndiva.
Bitte wer? Smith, auch ein Freund der Klugheit, merkt, dass seine hastige Rückfrage ein klein wenig ungeschickt genannt werden könnte. Sie: Idiot!
Mein Name ist Edita Gruberova, sie Kretin. Die ganze Welt liegt mir zu Füßen (Smith sieht sich an Ihren Stiefeln leckend), ich bin ein Star, Smith, aber
Mich quält ein Problem. Welches? Smith verengt die Lider: Ich werde es lösen. Sie, Smith, werden mein Strumpfband lösen, wenn ich zufrieden bin.
Sie sieht ihn an. Er sieht Ihre Beine an. Ein Raubtier blickt aus seinen Augen. Wie ein wildes Frettchen haspelt Smith willenlos, was muß ich tun?
Die Gruberova lacht. Diese Königin der Nacht schleudert die Federboa auf den staubigen Schreibtisch und sagt ein Wort, nur eins: Reden.
Ich tus! brüllt Mr.Smith begeistert. Dann kommt ihm eine Frage, nein zwei. Aber was soll ich sagen? Und wem? - Sie sind so klug, Smith, lobt die Göttliche.
Smith lächelt narkotisiert. Sie erklärt. Er heißt Schmid. Mein Agent. Er möchte, dass ich nach Tokyo wechsle. Aber das wäre mein Ende. Reden Sie mit ihm.
Sagen Sie ihm, in Japan müsste ich schreien vor Wut. Meine Stimme wird leiden. Erpressen Sie ihn. Sagen Sie ihm, ich wechsle den Agenten.
Smith greift zum Hörer. Wählt. Tuut. Schmid. Smith. Nein, Schmid. Sagen Sie nicht nein, Sie wissen nicht, was ich ihnen vorschlagen will.
Ich will es auch gar nicht wissen.. Klack. Er hat eingehängt, sagt Smith. Da platzt die Tür auf, ein Mann schreit: Wer ist der Typ da? Ich mach ihn kalt!
Smith duckt sich, die Diva flüstert: Darf ich vorstellen, mein Mann, Herkules Schmitt. Smith: Angenehm, Smith. Der Mann: Schmitt! Du verarschst mich wohl?
Schmitt zieht den Colt, um seinen Nebenbuhler zu exekutieren, aber der wacht vorher auf, schwitzt. Die Gruberova singt im Radio. Smith seufzt. Finis.
Groschenromane für´s Handy: Mr. Smith und der Fabrikant
19.02.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Ein Kriminaldramolett in 10 SMS (< 160 Z.):
1) Smith sitzt. Raucht. Denkt. Nichts. Seit Tagen nichts Neues. Da. Klopfen. Herein. Die Frau tritt ein. Grazil, mondän, leicht schwingend auf Stilettos.
2) Smith strafft sich auf seinem Stuhl. Was kann ich für Sie tun? Sie: Wie sehen sie denn aus? Er: Nur eine Platzwunde. Sie: Gut. Sie mögen Kekse?
3) Nein, ich hasse Kekse, warum? Die Frau lächelt. Sie sagt: Mein Mann ist Keksfabrikant. Der Teig macht ihn fett und verklebt sein Gehirn. Mir ist schlecht,
4) so oft ich an ihn denke. Er ist hoch versichert. Es muss wie ein Unfall aussehen. Smith grübelt. Schweigt. Dann: Ein Absatz drückt hart auf seine Brust.
5) Smith spannt die Hose. Ich kann das nicht machen, denkt er. Er denkt, ich kann die nicht lassen. Da sitzt sie schon auf ihm. Mr. Smith lässt sich überzeugen.
6) Smith ordnet seine Kleider. Trinkt wacklig einen Wodka. Gut, noch einen. Nimmt die Smith&Wesson, sieht die Frau an und geht den Mann suchen.
7) Er fährt zur Keksfabrik. Er geht ins oberste Stockwerk. Er schleicht den Gang entlang. Die lederbeschlagene Tür. Smith reißt sie auf, die Waffe im Anschlag.
8) Scheiße, denkt Smith. So wird das kein Unfall. Aber da steckt schon das ganze Magazin in einem erkaltenden Keksfabrikanten.
9) Ich wusste, sie würden es vermasseln, aber das macht nichts: Die Frau hält ihm ein Glas hin. Er trinkt. Die Kugel durchschlägt das Glas, den Wodka, Smith.
10) Die Frau lässt ihre Pistole fallen. Notwehr. Ihr Lächeln erfriert. Sie geht zum Schreibtisch, nimmt den Hörer ab und ruft gelassen die Polizei. Finis.
1) Smith sitzt. Raucht. Denkt. Nichts. Seit Tagen nichts Neues. Da. Klopfen. Herein. Die Frau tritt ein. Grazil, mondän, leicht schwingend auf Stilettos.
2) Smith strafft sich auf seinem Stuhl. Was kann ich für Sie tun? Sie: Wie sehen sie denn aus? Er: Nur eine Platzwunde. Sie: Gut. Sie mögen Kekse?
3) Nein, ich hasse Kekse, warum? Die Frau lächelt. Sie sagt: Mein Mann ist Keksfabrikant. Der Teig macht ihn fett und verklebt sein Gehirn. Mir ist schlecht,
4) so oft ich an ihn denke. Er ist hoch versichert. Es muss wie ein Unfall aussehen. Smith grübelt. Schweigt. Dann: Ein Absatz drückt hart auf seine Brust.
5) Smith spannt die Hose. Ich kann das nicht machen, denkt er. Er denkt, ich kann die nicht lassen. Da sitzt sie schon auf ihm. Mr. Smith lässt sich überzeugen.
6) Smith ordnet seine Kleider. Trinkt wacklig einen Wodka. Gut, noch einen. Nimmt die Smith&Wesson, sieht die Frau an und geht den Mann suchen.
7) Er fährt zur Keksfabrik. Er geht ins oberste Stockwerk. Er schleicht den Gang entlang. Die lederbeschlagene Tür. Smith reißt sie auf, die Waffe im Anschlag.
8) Scheiße, denkt Smith. So wird das kein Unfall. Aber da steckt schon das ganze Magazin in einem erkaltenden Keksfabrikanten.
9) Ich wusste, sie würden es vermasseln, aber das macht nichts: Die Frau hält ihm ein Glas hin. Er trinkt. Die Kugel durchschlägt das Glas, den Wodka, Smith.
10) Die Frau lässt ihre Pistole fallen. Notwehr. Ihr Lächeln erfriert. Sie geht zum Schreibtisch, nimmt den Hörer ab und ruft gelassen die Polizei. Finis.
Dieter Meier rules
18.02.10 – warnt vor:Menschen zu meidende
„1972 ließ er beim Kasseler Hauptbahnhof eine Metalltafel einbetonieren und mit der Aufschrift versehen: "Am 23. März 1994 von 15.00-16.00 Uhr wird Dieter Meier auf dieser Platte stehen", was dann auch tatsächlich geschah.“
Ein Schweizer hält Wort. Dieter Meier ist wahrscheinlich das Beste, was je eine schweizer Bankiersfamilie hervorgebracht hat. Können die Alpenbanker nicht einfach alle „Konzeptkünstler“ und „Individual-Anarchisten“ werden? Jetzt wissen sie doch, wie´s geht. Und wir hätten ein paar Menschen weniger, die wir meiden müssen.
Ausserdem kann Herr Meier das:
Ein Schweizer hält Wort. Dieter Meier ist wahrscheinlich das Beste, was je eine schweizer Bankiersfamilie hervorgebracht hat. Können die Alpenbanker nicht einfach alle „Konzeptkünstler“ und „Individual-Anarchisten“ werden? Jetzt wissen sie doch, wie´s geht. Und wir hätten ein paar Menschen weniger, die wir meiden müssen.
Ausserdem kann Herr Meier das:
Groschenromane fürs Handy: Smith und das Geheimnis der Drachen.
17.02.10 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Ein Krimi in 12 SMS (< 160 Z.):
1) Die alte Tür. Das Schild Detektei Smith. Smith am Schreibtisch, schweigt, raucht, wartet: Ein Mann. Das Telefon klingelt. Ja? - Wieso ich? Wieviel? Ok
2) Es klopft. Smith ruft. Der Fremde tritt ein. Der Fremde tritt auf Smith ein, schlägt ihn nieder. Lucky Strike. Smith lässt seine fallen. Ohnmacht.
3) Smith wacht in einem Hangar auf. Fragt wo und was. Ein Fremder schlägt ihn nieder. Bevor er einknickt, sieht Smith sein Tattoo:
4) Ein Drache macht Maennchen. Smith wacht in einem Keller auf. Fragt sich, Drache: die Loge? Die Mafia? Die Frau am Telefon? Dann ein Schlag. Smith kennt das.
5) Detektiv Smith wacht in einem Auto auf, bittet um eine Zigarette und wird niedergeschlagen. Er träumt wirr von Drachen-Tattoos auf nackten Frauen.
6) Smith steht muehsam auf. Kopfweh, diesmal kein Fremder zu sehen. Zur Telefonzelle. Die Frau anrufen. Kennwort: K9. Was wird gespielt? Treffen? Wo? Gut
7) Im Cafe. Die Frau mit Sonnenbrille. Sie ist klein, aber scharf. Sie erklärt alles. Smith ascht schweigend in seinen Martini. Sie macht Drachen. Aus Gold.
8) Die Chinesen glauben, diese Drachen bringen Glueck. Für einen Drachen erschlagen sie ihre Grossmutter. Das wissen die Fremden. Smith zündet den Filter an.
9) Die Fremden wollen die Frau entführen. SIE MÜSSEN MIR HELFEN! Smith nickt. Geht klar. Der Kellner schlägt ihm auf den Kopf. Er nimmt beide mit.
10) Smith und die Frau in einem Keller. Sex mit gefesselten Händen? Smith zerbeißt ihre Fessel. Sie hält ihm den Mund zu. Smith kommt. Der Fremde kommt rein.
11) Smith ist groß in Form. Der Fremde schlägt, Smith kontert, schlägt, würgt, tritt. Der Fremde röchelt. Und so geht’s den anderen. Smith raucht.
12) Die Fremden geknebelt im Keller. Die Frau nimmt die Sonnenbrille ab. Geht zu Smith. Danke. Er: Wofür? Er steckt sich einen Drachen an. Finis.
1) Die alte Tür. Das Schild Detektei Smith. Smith am Schreibtisch, schweigt, raucht, wartet: Ein Mann. Das Telefon klingelt. Ja? - Wieso ich? Wieviel? Ok
2) Es klopft. Smith ruft. Der Fremde tritt ein. Der Fremde tritt auf Smith ein, schlägt ihn nieder. Lucky Strike. Smith lässt seine fallen. Ohnmacht.
3) Smith wacht in einem Hangar auf. Fragt wo und was. Ein Fremder schlägt ihn nieder. Bevor er einknickt, sieht Smith sein Tattoo:
4) Ein Drache macht Maennchen. Smith wacht in einem Keller auf. Fragt sich, Drache: die Loge? Die Mafia? Die Frau am Telefon? Dann ein Schlag. Smith kennt das.
5) Detektiv Smith wacht in einem Auto auf, bittet um eine Zigarette und wird niedergeschlagen. Er träumt wirr von Drachen-Tattoos auf nackten Frauen.
6) Smith steht muehsam auf. Kopfweh, diesmal kein Fremder zu sehen. Zur Telefonzelle. Die Frau anrufen. Kennwort: K9. Was wird gespielt? Treffen? Wo? Gut
7) Im Cafe. Die Frau mit Sonnenbrille. Sie ist klein, aber scharf. Sie erklärt alles. Smith ascht schweigend in seinen Martini. Sie macht Drachen. Aus Gold.
8) Die Chinesen glauben, diese Drachen bringen Glueck. Für einen Drachen erschlagen sie ihre Grossmutter. Das wissen die Fremden. Smith zündet den Filter an.
9) Die Fremden wollen die Frau entführen. SIE MÜSSEN MIR HELFEN! Smith nickt. Geht klar. Der Kellner schlägt ihm auf den Kopf. Er nimmt beide mit.
10) Smith und die Frau in einem Keller. Sex mit gefesselten Händen? Smith zerbeißt ihre Fessel. Sie hält ihm den Mund zu. Smith kommt. Der Fremde kommt rein.
11) Smith ist groß in Form. Der Fremde schlägt, Smith kontert, schlägt, würgt, tritt. Der Fremde röchelt. Und so geht’s den anderen. Smith raucht.
12) Die Fremden geknebelt im Keller. Die Frau nimmt die Sonnenbrille ab. Geht zu Smith. Danke. Er: Wofür? Er steckt sich einen Drachen an. Finis.
Deutschland diskutiert:
16.02.10 – warnt vor:Nachrichten
„Sind Hartz-IV-Empfänger wirklich so arm?“ So fragt augenzwinkernd die Bild am Faschingsdienstag. Zum Fasching mal was Munteres titeln, dachte sich der Diekmann. „Sooo schlecht geht´s denen ja wohl auch nicht, wenn sie sich noch unser Titten- und Deutschlandmagazin leisten können. Hehe.“
Gegenfrage: „Deutschland diskutiert: Sind Milliardäre wirklich so reich?“ Jetzt mal nur nicht gleich in die Neidfalle tappen. Kommt doch auf den Standpunkt an, oder? Sollte sich mithilfe der Bildzeitung ein Doppelkonsens ausdiskutieren lassen, der besagt, Milliardäre seine nur so lala ein wenig ziemlich reich, aber Hartz-IV-Empfänger nun halt sahelzonenvergleichsmäßig schon noch ganz schön im grünen Bereich, dann könnten die Empfänger den Milliardären vielleicht ein kleinwenig Geldes abgeben, damit die Gesamtbilanz wieder stimmt. Deutlicher stolzer Reichtum hier – mitleidheischende Bettelarmut da.
Gegenfrage: „Deutschland diskutiert: Sind Milliardäre wirklich so reich?“ Jetzt mal nur nicht gleich in die Neidfalle tappen. Kommt doch auf den Standpunkt an, oder? Sollte sich mithilfe der Bildzeitung ein Doppelkonsens ausdiskutieren lassen, der besagt, Milliardäre seine nur so lala ein wenig ziemlich reich, aber Hartz-IV-Empfänger nun halt sahelzonenvergleichsmäßig schon noch ganz schön im grünen Bereich, dann könnten die Empfänger den Milliardären vielleicht ein kleinwenig Geldes abgeben, damit die Gesamtbilanz wieder stimmt. Deutlicher stolzer Reichtum hier – mitleidheischende Bettelarmut da.
Opel
06.11.09 – warnt vor:Menschen zu meidende | Gefahren in Flora und Fauna
Um die Blechkisten sollen andere weinen. Ein Bekannter stieg einmal aus einem Opel, schüttelte sich leicht und sprach: In dem Auto wachsen einem ja Hosenträger. Soviel dazu. Jetzt zu Irmgard von Opel. Wenn Menschen viel Geld haben, können Sie sich beruflich genau mit dem beschäftigen, mit dem sie sich sowieso beschäftigen. Irmi Opel war eine zeitlang die beste Reiterin der Disziplinen Springen und Military. Als Unternehmerin setzte sie auf: Vollblutpferdezucht, Weingut mit Sektvertrieb, Schweinezucht, Geschirre aus Gummi, Herstellung von Flaschenkapseln, Chio Chips. Die Tage und Nächte auf dem Hofgut Westerhaus kann man sich damit mühelos ausmalen. Muss lustig gewesen sein. Wäre ich reich, hätte ich vielleicht einen kleinen Verlag, eine Landbrauerei und eine Bergschule. Ich fang schonmal an zu sparen. Obwohl: Sind das nicht genau drei Unternehmen, mit denen man sicher nicht reich bleibt?
So wird man Milliardär
07.07.09 – warnt vor:Menschen zu meidende
Vieldeutige Titel in der Bloggosphäre
04.08.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Na schau
23.07.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Docs Doubletten
22.07.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Elefantenjagd
27.06.08 – warnt vor:Menschen zu meidende | Nachrichten
Zeigefinger und Daumen versuchen etwas Neues und fühlen sich wohl dabei
17.06.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Werbung, die fasziniert
19.05.08 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Neulich im Jagdschlössl, wo der gesunde Menschenverstand im deutschen Volkskörper Abend für Abend ein kleines Betriebsfest feiert
17.03.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Ein Biedermann um die 50 bzw. um die 15 Halbe: „Du kaaanst einen Kosacken nicht töten! Duuuu kaaaaanst einen Kosacken nicht töten! Nie. Einen Kosacken? Nie. Duu kaaanst einen Kosacken nie nicht töten. Ausserdem bin ich Komantsche, vom Stamm der Komantschen. Ich bin gefährlich. Wennst magst, geh ma nachher in meinen Puff. Mit mir ist des ganz ungefährlich. Weil ich bin ein Hells Angels Rocker. Ein Hells Angels Rocker bin ich, hörst? Meine Freund haben Motorräder. Ein Hells Angels Rocker bin ich. Geh ma in meinen Puff. Dir passiert nix, wenn ich dabei bin. Geh ma.“ Sein, na ja, Freund: „Halts Maul, Depp.“ Und das war noch sehr wohlwollend erwidert, meine ich.
Doing a great job for just a smile
22.01.08 – warnt vor:Menschen zu meidende
Manche Vorstandvorsitzende (BWL: Vovo) kamen vor kurzem ihrer Bezüge wegen ins Gerede. Die Motivation der kleinlichen Kritiker ist mit einem Wort abgetan: Neid. Um die andere interessantere Frage zu beantworten, weshalb die Herren eigentlich dieses viele Geld nehmen – sie haben ja schon genügend – müssen wir tiefer dringen. Sehen wir uns diese Top-Leistungsträger einmal genauer an.
Sie sind unfassbar produktiv. Vovos verdienen mindestens einhundertmal so viel wie der durchschnittliche Angestellte, weil sie an einem Arbeitstag mühelos einhundertmal so viel leisten. Denselben Gewinnzuwachs, für den ein Arbeiter ein ganzes Jahr lang arbeiten muss, verschafft ein Vovo dem Konzern mit einem kühlen Anruf beim Betriebsrat und einer Unterschrift, die dem genannten Arbeiter in Zukunft viel Freizeit verschafft.
Sie zaubern. Manchmal stemmen Vovos durch die bloße mentale Kraft ihrer verantwortungsschweren Gedanken eine Währung hoch und werfen eine andere hinunter. Der Umtauschkurs verbessert sich, die Konzerngewinne schnellen nach oben. Ein Vovo nickt dazu ruhig vor dem Bildschirm, stellt das Kristallglas auf seiner Sekretärin ab, schliesst seinen Armani-Reissverschluß, heisst die Tippse sich kuschen, und wieder sind Millionen verdient. Ein Zuwachs, den der Arbeiter am Band nicht einmal bemerkt, geschweige denn mit einem so souveränen, väterlichen Nicken für das Unternehmen realisiert hätte. Es ist dieser Blick des Vovo, mit dem er das, was geschieht, aufnimmt und sich als Orden ans Revers steckt, der ihn so teuer und so wertvoll macht für sein Unternehmen.
Sie können immer und wollen immer. Ist ein Angestellter gut gelaunt – vielleicht wurde er gerade von seinem Abteilungsleiter in einem Gespräch unter vier Augen dazu motiviert, unter neuen Bedingungen doch noch im Unternehmen zu bleiben – dann macht er eine Überstunde oder ein paar hundert. Ist ein Vovo gut gelaunt, stellt er den verborgenen Hebel unter seinem Mahagonischreibtisch von Baisse auf Hausse, lächelt ob des Beweises seiner geradezu magischen Schaffenskraft und ruft nach seiner Sekretärin oder irgendeiner anderen weiblichen Hilfskraft, mit der er die Freude über die steilen Börsenkurse teilen kann. Wenn es die Unternehmensstrategie verlangt, macht er bis zum nächsten Morgen kein Auge zu. Zweimal der gleiche Impuls zur Leistung, aber welche Diskrepanz in der Umsetzung und im Effekt.
Sie jammern nie. Der normale Angestellte arbeitet von früh bis spät und manchmal auch etwas länger und lamentiert darüber ganz ungehörig. Der Vovo arbeitet immer. Sein Tag hat 48 Stunden und seine Woche mindestens 12 Tage. Dem Vovo vergeht die Zeit im Flug, er ist ständig unterwegs und immer froh, wenn er, ein gnädiger Zufall gewährt es selten, ein zweites Mal in den gleichen Whirlpool steigt, oder dort sogar ein zweites Mal die gleiche Dame antrifft. Während der Vovo bei professionellen Körper-Assistentinnen seine Jetlag-bedingten Verspannungen in strenger Zucht unter verhaltenem Stöhnen abarbeitet, um desto schneller wieder 150% seines Wertschöpfungsvermögens in den Dienst seiner AG stellen zu können, hält sich der Angestellte träge aus dem Bürofenster blickend mit der Frage auf, wann er eigentlich zuletzt seine Frau gesprochen hat.
Sie arbeiten eigentlich ehrenamtlich. Warum nimmt der Vovo also das viele Geld? Weil er es kriegt. Es ist ja da. Nicht, dass es ihm viel bedeuten würde. Denn sein wahrer Lohn ist ein Lächeln. Sein Lächeln. Das spitze, steife Lächeln, das seine Gesichtszüge sieghaft verzieht, wenn wieder einer der aufstrebenden Lohnabhängigen sich dazu erniedrigt, ihm die immer gleiche Strophe zu entlocken:
„Hehe, schon wahr, aber sie übertreiben, Schulze. So unersetzlich bin ich nicht. Natürlich, es gibt auch noch ein paar, vielleicht zwei, andere Vorstandsvorsitzende, die fast Vergleichbares leisten. Aus Ihnen wird noch was, Schulze. Sie sehen die Dinge aus dem richtigen Blickwinkel.“
Von ganz unten.
Sie sind unfassbar produktiv. Vovos verdienen mindestens einhundertmal so viel wie der durchschnittliche Angestellte, weil sie an einem Arbeitstag mühelos einhundertmal so viel leisten. Denselben Gewinnzuwachs, für den ein Arbeiter ein ganzes Jahr lang arbeiten muss, verschafft ein Vovo dem Konzern mit einem kühlen Anruf beim Betriebsrat und einer Unterschrift, die dem genannten Arbeiter in Zukunft viel Freizeit verschafft.
Sie zaubern. Manchmal stemmen Vovos durch die bloße mentale Kraft ihrer verantwortungsschweren Gedanken eine Währung hoch und werfen eine andere hinunter. Der Umtauschkurs verbessert sich, die Konzerngewinne schnellen nach oben. Ein Vovo nickt dazu ruhig vor dem Bildschirm, stellt das Kristallglas auf seiner Sekretärin ab, schliesst seinen Armani-Reissverschluß, heisst die Tippse sich kuschen, und wieder sind Millionen verdient. Ein Zuwachs, den der Arbeiter am Band nicht einmal bemerkt, geschweige denn mit einem so souveränen, väterlichen Nicken für das Unternehmen realisiert hätte. Es ist dieser Blick des Vovo, mit dem er das, was geschieht, aufnimmt und sich als Orden ans Revers steckt, der ihn so teuer und so wertvoll macht für sein Unternehmen.
Sie können immer und wollen immer. Ist ein Angestellter gut gelaunt – vielleicht wurde er gerade von seinem Abteilungsleiter in einem Gespräch unter vier Augen dazu motiviert, unter neuen Bedingungen doch noch im Unternehmen zu bleiben – dann macht er eine Überstunde oder ein paar hundert. Ist ein Vovo gut gelaunt, stellt er den verborgenen Hebel unter seinem Mahagonischreibtisch von Baisse auf Hausse, lächelt ob des Beweises seiner geradezu magischen Schaffenskraft und ruft nach seiner Sekretärin oder irgendeiner anderen weiblichen Hilfskraft, mit der er die Freude über die steilen Börsenkurse teilen kann. Wenn es die Unternehmensstrategie verlangt, macht er bis zum nächsten Morgen kein Auge zu. Zweimal der gleiche Impuls zur Leistung, aber welche Diskrepanz in der Umsetzung und im Effekt.
Sie jammern nie. Der normale Angestellte arbeitet von früh bis spät und manchmal auch etwas länger und lamentiert darüber ganz ungehörig. Der Vovo arbeitet immer. Sein Tag hat 48 Stunden und seine Woche mindestens 12 Tage. Dem Vovo vergeht die Zeit im Flug, er ist ständig unterwegs und immer froh, wenn er, ein gnädiger Zufall gewährt es selten, ein zweites Mal in den gleichen Whirlpool steigt, oder dort sogar ein zweites Mal die gleiche Dame antrifft. Während der Vovo bei professionellen Körper-Assistentinnen seine Jetlag-bedingten Verspannungen in strenger Zucht unter verhaltenem Stöhnen abarbeitet, um desto schneller wieder 150% seines Wertschöpfungsvermögens in den Dienst seiner AG stellen zu können, hält sich der Angestellte träge aus dem Bürofenster blickend mit der Frage auf, wann er eigentlich zuletzt seine Frau gesprochen hat.
Sie arbeiten eigentlich ehrenamtlich. Warum nimmt der Vovo also das viele Geld? Weil er es kriegt. Es ist ja da. Nicht, dass es ihm viel bedeuten würde. Denn sein wahrer Lohn ist ein Lächeln. Sein Lächeln. Das spitze, steife Lächeln, das seine Gesichtszüge sieghaft verzieht, wenn wieder einer der aufstrebenden Lohnabhängigen sich dazu erniedrigt, ihm die immer gleiche Strophe zu entlocken:
„Hehe, schon wahr, aber sie übertreiben, Schulze. So unersetzlich bin ich nicht. Natürlich, es gibt auch noch ein paar, vielleicht zwei, andere Vorstandsvorsitzende, die fast Vergleichbares leisten. Aus Ihnen wird noch was, Schulze. Sie sehen die Dinge aus dem richtigen Blickwinkel.“
Von ganz unten.
Eigentum verpflichtet
18.12.07 – warnt vor:Menschen zu meidende | Nachrichten
Heute warne ich Sie vor verwirrten Journalisten. Am 13.12.07 schrieb Thorsten Denkler aus Berlin in der Süddeutschen Zeitung (URL: /wirtschaft/artikel/421/148071/) die Worte: "Eigentum verpflichtet. Ein guter Satz - von der Wirklichkeit überholt.“
Warum? Darum:
„Das Grundgesetz stammt noch aus einer Zeit, als der Unternehmer in der Regel alleiniger Besitzer seiner Produktionsstätten war… Die Botschaft lautete im Zweifel: Gewinne lieber ins Unternehmen stecken, als in die eigene Tasche wirtschaften… Diese Zeiten sind vorbei: Heute bestimmen börsennotierte Aktienunternehmen das Wirtschaftsgeschehen. Den Besitzer als Person gibt es nicht mehr.“
Herr Journalist Denkler in Berlin, ich will mich nicht mit Argumenten aufhalten, die Sie gewiss nicht verstehen wollen und die mir so sehr einleuchten, dass es mich fast schon wieder langweilen müsste, sie Ihnen her zu buchstabieren. Aber ich helfe Ihnen auf kürzerem Wege weiter: Sie finden unten eine Liste von Namen, die sie zur Klärung des von Ihnen behaupteten Sachverhalts bitte – Journalisten können sowas – anrufen. Stellen Sie den Damen und Herren dann drei investigative Fragen:
1) Gibt es Sie als Person noch?
2) Wenn ja, würden Sie auch bejahen, dass sie das Wirtschaftsgeschehen mit bestimmen?
3) Dient das möglicherweise dem Ziel, dabei erwirtschaftete Gewinne in Ihrer Tasche anzusammeln?
Das sind Ihre Informanten (ich nenne nur deutsche, damit Sie nicht zu lange telefonieren müssen. Die Ziffer hinter dem Namen gibt das von Forbes geschätzte Vermögen in Milliarden US$ an):
Karl Albrecht 20,0 Aldi Süd
Theo Albrecht 17,5 Aldi Nord
Michael Otto & Familie 13,3 Otto-Versand
Adolf Merckle 12,8 Ratiopharm
Susanne Klatten 9,6 BMW, Altana
Reinhold Würth 9,0 Würth-Gruppe
Maria-Elisabeth Schaeffler u. Sohn Georg F. W. Schaeffler 8,7 Schaeffler KG
August von Finck junior 8,4 Investition
Stefan Quandt 7,6 BMW
Johanna Quandt 6,7 BMW
Curt Engelhorn 6,4 Boehringer Mannheim
Hasso Plattner 6,0 SAP
Erivan Haub & Familie 6,0 Tengelmann-Gruppe
Klaus-Michael Kühne 5,9 Kühne + Nagel
Karl-Heinz Kipp 5,7 Textilhandel Massa-Kipp
Madeleine Schickedanz 5,5 Arcandor
Otto Beisheim 4,5 Metro
Hubert Burda 4,3 Hubert Burda Media
Reiner & Michael Schmidt-Ruthenbeck 4,3 Metro
Wolfgang Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Michael Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Andreas Strüngmann 4,0 Hexal
Thomas Strüngmann 4,0 Hexal
Anton Schlecker 3,8 Schlecker
Reinhard Mohn & Familie 3,5 Bertelsmann
Friede Springer 3,2 Axel Springer AG
Stefan Schörghuber 3,0 Schörghuber Unternehmensgruppe
Otto Happel 3,0 GEA Group
Klaus Tschira 3,0 SAP
Axel Oberwelland 2,6 August Storck KG
Hugo Mann & Familie 2,6 Wertkauf
Heinz Bauer 2,6 Bauer Verlagsgruppe
Heinz-Horst Deichmann 2,6 Deichmann Schuhe
Joachim Herz 2,5 Tchibo Holding AG
Hermann Schnabel 2,4 Helm AG
Günter Herz 2,3 Tchibo Holding AG
Daniela Herz 2,2 Tchibo Holding AG
Eugen Viehof & Familie 2,1 Allkauf-Gruppe
Albert Prinz von Thurn und Taxis 2,0 Thurn und Taxis
Andreas von Bechtolsheim 1,9 Sun Microsystems
Sylvia Ströher 1,9 Wella
Hans-Werner Hector 1,9 SAP
Ingeburg Herz 1,8 Tchibo Holding AG
Rolf Gerling 1,7 Gerling
Dieter Schnabel 1,6 Helm AG
Martin Viessmann 1,5 Viessmann
Paul Riegel 1,5 Haribo
Hans Riegel 1,5 Haribo
Peter Unger 1,3 Auto Teile Unger
Anneliese Brost 1,3 WAZ-Mediengruppe
Dietmar Hopp 1,2 SAP
Georg-Dieter von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Stefan von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Monika Schoeller 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Friedhelm Loh 1,0 Friedhelm Loh Group
Warum? Darum:
„Das Grundgesetz stammt noch aus einer Zeit, als der Unternehmer in der Regel alleiniger Besitzer seiner Produktionsstätten war… Die Botschaft lautete im Zweifel: Gewinne lieber ins Unternehmen stecken, als in die eigene Tasche wirtschaften… Diese Zeiten sind vorbei: Heute bestimmen börsennotierte Aktienunternehmen das Wirtschaftsgeschehen. Den Besitzer als Person gibt es nicht mehr.“
Herr Journalist Denkler in Berlin, ich will mich nicht mit Argumenten aufhalten, die Sie gewiss nicht verstehen wollen und die mir so sehr einleuchten, dass es mich fast schon wieder langweilen müsste, sie Ihnen her zu buchstabieren. Aber ich helfe Ihnen auf kürzerem Wege weiter: Sie finden unten eine Liste von Namen, die sie zur Klärung des von Ihnen behaupteten Sachverhalts bitte – Journalisten können sowas – anrufen. Stellen Sie den Damen und Herren dann drei investigative Fragen:
1) Gibt es Sie als Person noch?
2) Wenn ja, würden Sie auch bejahen, dass sie das Wirtschaftsgeschehen mit bestimmen?
3) Dient das möglicherweise dem Ziel, dabei erwirtschaftete Gewinne in Ihrer Tasche anzusammeln?
Das sind Ihre Informanten (ich nenne nur deutsche, damit Sie nicht zu lange telefonieren müssen. Die Ziffer hinter dem Namen gibt das von Forbes geschätzte Vermögen in Milliarden US$ an):
Karl Albrecht 20,0 Aldi Süd
Theo Albrecht 17,5 Aldi Nord
Michael Otto & Familie 13,3 Otto-Versand
Adolf Merckle 12,8 Ratiopharm
Susanne Klatten 9,6 BMW, Altana
Reinhold Würth 9,0 Würth-Gruppe
Maria-Elisabeth Schaeffler u. Sohn Georg F. W. Schaeffler 8,7 Schaeffler KG
August von Finck junior 8,4 Investition
Stefan Quandt 7,6 BMW
Johanna Quandt 6,7 BMW
Curt Engelhorn 6,4 Boehringer Mannheim
Hasso Plattner 6,0 SAP
Erivan Haub & Familie 6,0 Tengelmann-Gruppe
Klaus-Michael Kühne 5,9 Kühne + Nagel
Karl-Heinz Kipp 5,7 Textilhandel Massa-Kipp
Madeleine Schickedanz 5,5 Arcandor
Otto Beisheim 4,5 Metro
Hubert Burda 4,3 Hubert Burda Media
Reiner & Michael Schmidt-Ruthenbeck 4,3 Metro
Wolfgang Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Michael Herz 4,0 Tchibo Holding AG
Andreas Strüngmann 4,0 Hexal
Thomas Strüngmann 4,0 Hexal
Anton Schlecker 3,8 Schlecker
Reinhard Mohn & Familie 3,5 Bertelsmann
Friede Springer 3,2 Axel Springer AG
Stefan Schörghuber 3,0 Schörghuber Unternehmensgruppe
Otto Happel 3,0 GEA Group
Klaus Tschira 3,0 SAP
Axel Oberwelland 2,6 August Storck KG
Hugo Mann & Familie 2,6 Wertkauf
Heinz Bauer 2,6 Bauer Verlagsgruppe
Heinz-Horst Deichmann 2,6 Deichmann Schuhe
Joachim Herz 2,5 Tchibo Holding AG
Hermann Schnabel 2,4 Helm AG
Günter Herz 2,3 Tchibo Holding AG
Daniela Herz 2,2 Tchibo Holding AG
Eugen Viehof & Familie 2,1 Allkauf-Gruppe
Albert Prinz von Thurn und Taxis 2,0 Thurn und Taxis
Andreas von Bechtolsheim 1,9 Sun Microsystems
Sylvia Ströher 1,9 Wella
Hans-Werner Hector 1,9 SAP
Ingeburg Herz 1,8 Tchibo Holding AG
Rolf Gerling 1,7 Gerling
Dieter Schnabel 1,6 Helm AG
Martin Viessmann 1,5 Viessmann
Paul Riegel 1,5 Haribo
Hans Riegel 1,5 Haribo
Peter Unger 1,3 Auto Teile Unger
Anneliese Brost 1,3 WAZ-Mediengruppe
Dietmar Hopp 1,2 SAP
Georg-Dieter von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Stefan von Holtzbrinck 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Monika Schoeller 1,1 Verlagsgruppe Holtzbrinck
Friedhelm Loh 1,0 Friedhelm Loh Group
Botschaften aus dem Jenseits des Spamfilters
27.09.07 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Heute morgen bei einem gewohnt kargen Frühstück aus annähernd versteinerten Brotresten, die ich in abgestandenes Leitungswasser tunkte, fragte ich mich – nicht zum ersten Mal – wer mir wohl helfen kann, angesichts des Vorhandensein der Rechnung in der Bank, dennoch meine Traume zu zwingen, mich, bekommend das monatliche Gehalt, das das Internet einwirkt, zu verwirklichen? Wieder und wieder diese bohrend existentielle Frage und heute überraschend die Antwort. Endlich sorgt sich jemand um mein Blühen! Und die Lage ist einfach. Danke LifeProfit Inc.:
Betreff: LifeProfit Inc.
LifeProfit Inc. kann Ihnen helfen, Ihre Traume zu zwingen, sich, bekommend das monatliche Gehalt, das das Internet einwirkt, zu verwirklichen. Um mit LifeProfit Inc. zu arbeiten, brauchen: • Ein Bürger Deutschlands zu sein • das Vorhandensein der Rechnung in der Bank • die Vereinigung des Computers zum Internet • ist ein wenig es Ihre freie Zeit Wie es arbeitet: Arbeitend für uns wie die Bezahlung, Die den Manager bearbeitet, werden Sie Teil Aus der neuen Tendenz im weltumfassenden Banksystem. Die Pflichten Die Lage ist einfach, und das Einkommen hangt nur von Ihren Bemühungen ab. Sie Sollen - die Zahlungen der Sendung zwischen unseren Kunden, die Ihr Interesse von jeder Operation bekommen, machen. Hauptsachlich werden es 5 %, mit jeder Sendung, die Ihr Interesse züchten wird. Unsere Kunden bekommen 1000 EURO zu 20000. LifeProfit Inc. sorgt sich um Ihr Blühen. Machen Sie Ihr Leben besser zusammen mit der LifeProfit Inc.!
Betreff: LifeProfit Inc.
LifeProfit Inc. kann Ihnen helfen, Ihre Traume zu zwingen, sich, bekommend das monatliche Gehalt, das das Internet einwirkt, zu verwirklichen. Um mit LifeProfit Inc. zu arbeiten, brauchen: • Ein Bürger Deutschlands zu sein • das Vorhandensein der Rechnung in der Bank • die Vereinigung des Computers zum Internet • ist ein wenig es Ihre freie Zeit Wie es arbeitet: Arbeitend für uns wie die Bezahlung, Die den Manager bearbeitet, werden Sie Teil Aus der neuen Tendenz im weltumfassenden Banksystem. Die Pflichten Die Lage ist einfach, und das Einkommen hangt nur von Ihren Bemühungen ab. Sie Sollen - die Zahlungen der Sendung zwischen unseren Kunden, die Ihr Interesse von jeder Operation bekommen, machen. Hauptsachlich werden es 5 %, mit jeder Sendung, die Ihr Interesse züchten wird. Unsere Kunden bekommen 1000 EURO zu 20000. LifeProfit Inc. sorgt sich um Ihr Blühen. Machen Sie Ihr Leben besser zusammen mit der LifeProfit Inc.!



