Verzeihung, aber ich war´s irgendwie doch nicht wirklich.

So entschuldigt sich der Hoffnungsträger Deutschlands: Ich habe wohl den Überblick über die Quellen verloren, das aber nicht bewusst gemacht und nicht absichtlich getäuscht und frage mich nun: "Wie konnte das geschehen?". Er ist also Opfer eines Geschehens, das sich als unabsichtlicher Überblicksverlust verstehen lässt, so eine Art Blackout. Ich muss nicht betonen, dass das keine Entschuldigung ist. Dazu gehörte es, sich für Tat & Motiv zu entschuldigen.

So geht das Herr Guttenberg: "Ich hatte Angst, die Arbeit nicht fertig zu bekommen und wenn doch, dann in sachlich und sprachlich so schlechter Form, dass ich den Titel nicht erhalte oder für den hingeschluderten Mist verspottet werde. Da habe ich lieber bei Leuten, die sich auskennen und schreiben können, abgeschrieben. Ich fordere die Uni deshalb auf, mir den Titel zu entziehen, schäme mich und entschuldige mich bei allen, deren Texte ich ohne zu zitieren verwendet habe und natürlich bei allen, die ich mit einem erschwindelten Titel über meine Fähigkeiten getäuscht habe. Mein Amt als Verteidigungsminister lege ich nieder und gehe mich sofort auf kürzestem Wege zuhause in Kulmbach mit unserem leckeren Bier betrinken. Wer kommt mit? Merkel, nein? Egal. War eine gute Zeit mit Euch. Servus."

Weil er das aber nicht hinkriegt, wird er halt einfach als ein anmassender Lügner im Gedächtnis bleiben. Jedenfalls in meinem.
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