Nov 2011
jetzt hör mal, Wetter
24.11.11 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Ich bin ganz niedergeschlagen. Mir fehlen die Niederschläge.
Hey, Wetter: Es ist W i n t e r! So muss das aussehen:

Hey, Wetter: Es ist W i n t e r! So muss das aussehen:

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Der Uhu sagt - live
20.11.11 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Video0017
Eine fröhliche Nachmittagslesung. Der Doc liest aus seinem bei Vogls zuhause nicht ganz unbekannten Kinderbuch „Der Uhu sagt“ und die Zuhörer applaudieren – beide.
Eine fröhliche Nachmittagslesung. Der Doc liest aus seinem bei Vogls zuhause nicht ganz unbekannten Kinderbuch „Der Uhu sagt“ und die Zuhörer applaudieren – beide.
Zahnfee trifft Uhu
18.11.11 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna
Zwei Kinderbücher, die Sie kennen sollten, von der Autorin (Verena Brack, Milla Zahnfee), resp. dem Autor (Doc Vogl, Der Uhu sagt) selbst vorgelesen. - Ist ja geil, wann denn? - Am Sonntag, den 20.11.2011, 13 Uhr, Verehrteste und Verehrtester - echt jetzt? Wo denn? - Na bei den Gemischtwarentagen (IM OBERANGERTHEATER AM SENDLINGER TOR, MÜNCHEN). Wir sehen uns?
Holt euch die Herdprämie!
10.11.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Alexander Dobrindt sagt: Das Betreuungsgeld sollen Eltern bekommen, die "bereit sind, keine staatliche Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen". Verstanden, Mütter? Ihr müsst jetzt nur noch die Herdprämie abgreifen und davon die private Kinderbetreuung bezahlen. Es kommen goldene Zeiten auf Euch zu. Die Teilnahme an dem dämlichen Spiel ist für Väter natürlich ausdrücklich erlaubt. Den CSU-Schädeln ist inzwischen schon alles egal. Sie drücken jeden Unsinn durch, Hauptsache es wird dabei irgendwas privatisiert.
Ich warte noch ein wenig, bis sie das Arbeitsgeld für Selbstständige einführen, die darauf verzichten, Arbeitslosenunterstützung zu beantragen. Und irgendwann gibt es dann staatliches Urlaubsgeld für alle, die im August nicht in die staatlich geförderte Stadtranderholung gehen. Oder staatliche Alterszuwendungen für Menschen, die auf ihre staatliche Rente verzichten. Gesundheitsgeld für spinnerte Politiker, die sich nicht einweisen lassen. Oder einen Demokratieersatzbonus für alle, die den Staat entlasten, indem sie freiwillig Ihr aufwändiges Wahlrecht zu Grabe tragen. Ich bitte darum.
Ich warte noch ein wenig, bis sie das Arbeitsgeld für Selbstständige einführen, die darauf verzichten, Arbeitslosenunterstützung zu beantragen. Und irgendwann gibt es dann staatliches Urlaubsgeld für alle, die im August nicht in die staatlich geförderte Stadtranderholung gehen. Oder staatliche Alterszuwendungen für Menschen, die auf ihre staatliche Rente verzichten. Gesundheitsgeld für spinnerte Politiker, die sich nicht einweisen lassen. Oder einen Demokratieersatzbonus für alle, die den Staat entlasten, indem sie freiwillig Ihr aufwändiges Wahlrecht zu Grabe tragen. Ich bitte darum.
Oostende
08.11.11 – warnt vor:Gefahren in Flora und Fauna | Bedrohungen allenthalben
Ich weiß nicht, welcher Oost dort sein Ende gefunden hat, aber es wundert mich nicht, dass er es gefunden hat. In Oostende war es letzte Woche nach kürzester Zeit auch mit meiner Vitalität vorbei. Stellen Sie sich das Meer vor. Geht nicht? Zu formlos? Zu einerlei? Versuchen Sie es trotzdem: Also unten eher grau, oben blau, dazwischen ein waagrechter, dunstiger Strich. Davor ein armer Streifen Sand, der sich, vor dem hinterhältig in größter Seelenruhe Sandkorn für Sandkorn das Land wegleckenden Meer fliehend, rückwärts etwas zu einem Deichrücken aufwölbt. Die Geste kenne ich von Katzen. Auf dem Deich eine Bahnstrecke. Hinter der Bahn eine schnurgerade Strasse, als hätte hier jemand dem Meer zeigen wollen, wo die zerstörerische Natur auf und das zerstörerische Oostende anfängt. Hinter der Strasse ein kilometerlanges, sandiges Hundeklo. Dahinter Häuser und Hochhäuser im späten mephistofelischen Stil und ab da bis zu den deutschen Mittelgebirgen flaches, nutzloses Land. Denken Sie: Da leben Menschen und merken von alledem nichts. Ich war abends um sechs in einem Speiselokal („Warme Küche nonstop“ stand belgisch am Fenster) das mir, meiner Frau und meinem Kind auch das kleinste Essen verweigerte. Trinken ja, aber durchgehend warme Küche bedeutet in Oostende, der Koch geht um 17:30 Uhr nach Hause. So deplatziert habe ich mich zuletzt in der Dänemark gefühlt. Um im, nennen wir es einmal so, Hotel noch einen wahrlich sehr angeratenen Wein zu erhalten, musste ich die Hotelbesitzerin wecken. Um acht. Es gibt viele Städte, die haben sich aufgegeben, wie Wien, Heidelberg oder München. Aber sie lassen sich dabei nicht so hängen wie Oostende.


