Mar 2011
And the winner is: Winfried
28.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Winfried Kretschmann hat die Grünen – also diese Mischung aus Gelben und Blauäugigen, die aus der ehemaligen Friedens-, Gerechtigkeits-, und Anti-Akw-Partei so eine Art Öko-Flügel der FDP haben werden lassen – in einen Sieg geführt, der nach S21, Guttenberg und Fukushima einfach nicht mehr zu vermasseln war.
Ein, zwei Schlaglichter auf den Mann: Kretschmann ist den Weg aller Grünen gegangen, vom Kommunistischen Bund Westdeutschland in die Regierungsverantwortung, den ganzen langen Marsch durch die Institutionen, bis am Ende vom Kommunistischen Bund Westdeutschland nur noch der Bund übrig geblieben war. Die Verbundenheit mit so progressiven Gruppen wie dem Schützenverein Laiz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wenig überraschend engagiert er sich bei Donum Vitae, einem Verein, dessen Gründung der Überzeugung entsprang, "dass eine ergebnisoffene, aber zielgerichtete Beratung die beste Möglichkeit sei, um ungeborenes Leben zu schützen." Nachdem er hier bereits gelernt hat, wie man ergebnisoffen etwas so lange diskutiert, bis zielgerichtet das herauskommt, was man schon vorher wollte, wird er vielleicht auch S21 so lange mit den Bürgern diskutieren können, bis die zielgerichtet das Ding bauen lassen? Er ist jetzt der Mann am Hebel und findet allerlei von seinem Vorgänger unterschriebene Verträge vor. Die Unternehmer werden ihm schon bald klarmachen, was das heißt: Pacta sunt servanda. In der Presse liest sich das gerade noch anders, da sind alle besoffen vor Glück:
"Die grüne Revolution", "historischer Wahlsieg", es wehe "der Atem der Geschichte", Kretschmann stehe für eine "Politik des Gehörtwerdens", was wohl eine Floskel ist für "was heute noch dem Mappus gehört - werden wir uns nun unter den Nagel reissen." Jedenfalls verspricht er den Bürgern Baden-Württembergs etwas Schönes: „Wir werden in diesem Land einen Politikwechsel einleiten, wir werden den versprochenen Weg in die Bürgergesellschaft gehen und wir werden diesen Wechsel zusammen mit der Bevölkerung Baden-Württembergs einleiten.“ Wenn ich das in meinen Politikerdeutsch-zu-Klartext-Compiler einspeise, kommt hinten das raus: "Wir werden S21 bauen und ihr werdet es mögen, weil wir es grün und demokratisch aussehen lassen". Na, dann ist ja alles nochmal gut gegangen für die, auf die es ankommt.
Ein, zwei Schlaglichter auf den Mann: Kretschmann ist den Weg aller Grünen gegangen, vom Kommunistischen Bund Westdeutschland in die Regierungsverantwortung, den ganzen langen Marsch durch die Institutionen, bis am Ende vom Kommunistischen Bund Westdeutschland nur noch der Bund übrig geblieben war. Die Verbundenheit mit so progressiven Gruppen wie dem Schützenverein Laiz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wenig überraschend engagiert er sich bei Donum Vitae, einem Verein, dessen Gründung der Überzeugung entsprang, "dass eine ergebnisoffene, aber zielgerichtete Beratung die beste Möglichkeit sei, um ungeborenes Leben zu schützen." Nachdem er hier bereits gelernt hat, wie man ergebnisoffen etwas so lange diskutiert, bis zielgerichtet das herauskommt, was man schon vorher wollte, wird er vielleicht auch S21 so lange mit den Bürgern diskutieren können, bis die zielgerichtet das Ding bauen lassen? Er ist jetzt der Mann am Hebel und findet allerlei von seinem Vorgänger unterschriebene Verträge vor. Die Unternehmer werden ihm schon bald klarmachen, was das heißt: Pacta sunt servanda. In der Presse liest sich das gerade noch anders, da sind alle besoffen vor Glück:
"Die grüne Revolution", "historischer Wahlsieg", es wehe "der Atem der Geschichte", Kretschmann stehe für eine "Politik des Gehörtwerdens", was wohl eine Floskel ist für "was heute noch dem Mappus gehört - werden wir uns nun unter den Nagel reissen." Jedenfalls verspricht er den Bürgern Baden-Württembergs etwas Schönes: „Wir werden in diesem Land einen Politikwechsel einleiten, wir werden den versprochenen Weg in die Bürgergesellschaft gehen und wir werden diesen Wechsel zusammen mit der Bevölkerung Baden-Württembergs einleiten.“ Wenn ich das in meinen Politikerdeutsch-zu-Klartext-Compiler einspeise, kommt hinten das raus: "Wir werden S21 bauen und ihr werdet es mögen, weil wir es grün und demokratisch aussehen lassen". Na, dann ist ja alles nochmal gut gegangen für die, auf die es ankommt.
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Durchstreichen
21.03.11 – warnt vor:Nachrichten
„Es wäre besser, die Bürger würden zur Wahl gehen und ihren Wahlzettel durchstreichen.“ Na, wenn es schon der staatstragende Prantl empfiehlt, die Wahlzettel durchzustreichen statt garnicht hinzugehen, dann unterstütze ich das auch und warne davor, den Wahlen fernzubleiben: Hingehen, durchstreichen, abgeben. Aber da, wo es möglich ist, kann man auch DIE PARTEI wählen. Die lustigste Art, den Wahlzettel durchzustreichen.
Leistung muss belohnt werden
21.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Zwölf Milliarden Wertverlust hat Ron Sommer als Lenker eines privatisierten Staatsunternehmens, hm, soll ich jetzt schreiben: „zu verantworten“? Trifft es nicht ganz. Das ist so ca. 370.000 mal das Durchschnittsjahresgehalt eines Deutschen, aber im Minus. Gong! Die entschlossenen Wirtschaftslenker, die Topriege der Leistungsträger, die Speerspitze des Erfolges, die Garanten des Wachstums: bewundert, beneidet, bedingst*.
*Gewünschtes bitte einsetzen.
*Gewünschtes bitte einsetzen.
Warum die deutsche Außenpolitik dumm, aber nicht unerklärlich ist
18.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Gleich drei Journalisten der Süddeutschen rätseln wortreich darüber, weshalb wohl Schwarz-Geld beim alliierten Gaddafi-Stoppen nicht mitmachen wollen: „Was treibt Kanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle um? Sie isolieren Deutschland mit ihrem Libyen-Kurs in der westlichen Welt und beharren darauf, dass das Flugverbot falsch ist. Protokoll eines Tages, an dem die Regierung riskante Diplomatie versucht.“ Würden Sie mitmachen, wäre es für ihre Auftraggeber eventuell noch riskanter. Deshalb ergeht an die politischen Erfüllungsgehilfen die Anordnung: Erstmal abwarten, ob Gaddafi wirklich fällt. Die Gründe für diese Zurückhaltung sind mindestens sieben Jahre alt. Eingebrockt hat sie selbstverständlich der Schröder, der seinerzeit die wirtschaftlichen Beziehungen zu Libyen wieder aufgenommen hatte.
„Deutschland und Libyen wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen […]
Libyen ist der drittgrößte deutsche Öllieferant [...]
Wintershall will in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in lybische Ölfelder investieren. […]
Insgesamt verspricht sich die deutsche Wirtschaft von der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Libyen Aufträge im großen Stil […]
Deutschland ist nach Italien der zweigrößte Handelspartner des nordafrikanischen Landes. In diesem Jahre dürften die deutschen Exporte ein Volumen von 600 Millionen Euro erreichen.“
Ob die befreiten Libyer sich weiterhin mit den deutschen Kollaborateuren und Nutzniessern des Gaddafi-Regimes einlassen würden, darf wohl bezweifelt werden.
„Deutschland und Libyen wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen […]
Libyen ist der drittgrößte deutsche Öllieferant [...]
Wintershall will in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in lybische Ölfelder investieren. […]
Insgesamt verspricht sich die deutsche Wirtschaft von der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Libyen Aufträge im großen Stil […]
Deutschland ist nach Italien der zweigrößte Handelspartner des nordafrikanischen Landes. In diesem Jahre dürften die deutschen Exporte ein Volumen von 600 Millionen Euro erreichen.“
Ob die befreiten Libyer sich weiterhin mit den deutschen Kollaborateuren und Nutzniessern des Gaddafi-Regimes einlassen würden, darf wohl bezweifelt werden.
Heimatschland im ASYL!
17.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Doktor Vogls Heimatschland, von ihm selbst belichtet und bedichtet und schließlich von Lothar Götter ein für alle Mal gemalt und installiert, muss ins Asyl:
Die Galerie Nina Kalt hat in meinen Texten zum Heimatschland Politisches entdeckt (Ein Beispiel). Auweia. Wenn das die Freunde der Galerie Kalt bemerken. Um eine Lösung, wie man das Problem aus der Welt schafft, war Frau Kalt nicht verlegen. Nur manchmal ist das Problem eben die Sache selbst. Ihren Vorschlag, das deutsche Leporello besser in einer zensierten Variante zu präsentieren, mussten Lothar Götter und ich ablehnen.
Die Ausstellung findet deshalb an einem neuen Ort und an einem anderen Tag statt:
Galerie ASYL, Schleißheimerstr 18, 80333 München
Vernissage: Donnerstag 14. April 19 Uhr
Geöffnet: 15. und 16. April 15-20 Uhr

Die Galerie Nina Kalt hat in meinen Texten zum Heimatschland Politisches entdeckt (Ein Beispiel). Auweia. Wenn das die Freunde der Galerie Kalt bemerken. Um eine Lösung, wie man das Problem aus der Welt schafft, war Frau Kalt nicht verlegen. Nur manchmal ist das Problem eben die Sache selbst. Ihren Vorschlag, das deutsche Leporello besser in einer zensierten Variante zu präsentieren, mussten Lothar Götter und ich ablehnen.
Die Ausstellung findet deshalb an einem neuen Ort und an einem anderen Tag statt:
Galerie ASYL, Schleißheimerstr 18, 80333 München
Vernissage: Donnerstag 14. April 19 Uhr
Geöffnet: 15. und 16. April 15-20 Uhr

Wacht Obama langsam auf?
17.03.11 – warnt vor:Nachrichten
Noch gibt es etwas Hoffnung für Libyen: Die USA denken offenbar darüber nach, Gaddafis Vormarsch zu stoppen.
Öttinger stellt versehentlich die Theodizeefrage
16.03.11 – warnt vor:Nachrichten
EU-Oettinger zum japanischen Reaktorunglück: „Man muss im Grunde genommen befürchten, dass das Ganze in Gottes Hand ist.“ Na, hoffentlich hat das der Papst nicht gelesen. Der verlangt sonst eine Gegendarstellung.
Suum cuique
16.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Jedem das Seine, denken sich die Vorstandsvorsitzenden und Anteilseigner der großen Energiemonopolisten: Uns der Gewinn von einer Million täglich je altem AKW, dem Steuerzahler und Kunden das gesundheitliche und finanzielle Risiko. Wenn die sich jetzt auch noch gegen die kleinsten Zugeständnisse an eine am Allgemeinwohl orientierte Vernunft sperren und Schadensersatz einklagen möchten, weil ein paar der unkalkulierbaren Risiken abgestellt sind: Was spricht dann eigentlich noch dagegen, die Energiekonzerne gleich zu verstaatlichen? Wäre gut für den verschuldeten Staat und gut für die Konsumenten und Bürger. Müssten die Konzerne für den Schaden aufkommen, den sie bereits mit ihren AKWen angerichtet haben, würden die von selbst und kleinlaut aus der Kernkraft aussteigen. Aber nachdem sie ihren strahlenden Müll durch die Welt karren oder irgendwo hin schmeissen dürfen, wo ihn keiner mehr sieht, machen die weiter als wäre nichts. Es ist ja auch nichts. Man höre und staune: Umweltminister Norbert Röttgen sagte, das Moratorium sei politisch gemeint, nicht rechtlich: "Die Exekutive kann nicht Gesetze außer Kraft setzen." Das heißt nichts anderes als, es gibt kein Moratorium. Es gibt nur Öffentlichkeitsarbeit.
Rätselhafte Berichterstattung
14.03.11 – warnt vor:Nachrichten
Die Financial Times Deutschland tickert live:
21:59 Die Deutsche Atombranche hält nach dem Aussetzen der Laufzeitverlängerung das endgültige Aus für Kernkraftwerke in Deutschland für möglich. […]
Eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung und einen beschleunigten Atomausstieg in Deutschland lehnt die Branche ab“
Die Branche hält es für möglich, Kernkraftwerke abzustellen, aber bitte ohne sie auszuschalten.
21:59 Die Deutsche Atombranche hält nach dem Aussetzen der Laufzeitverlängerung das endgültige Aus für Kernkraftwerke in Deutschland für möglich. […]
Eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung und einen beschleunigten Atomausstieg in Deutschland lehnt die Branche ab“
Die Branche hält es für möglich, Kernkraftwerke abzustellen, aber bitte ohne sie auszuschalten.
In jedem Unglück liegt eine Chance, Geld zu machen
14.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Die SZ fragt nach den wirtschaftlichen Auswirkungen der Katastrophe in Japan und zieht einen tröstlichen Vergleich zum Beben in Kobe 1995:
Die seinerzeit in Kobe entstandenen wirtschaftlichen Schäden hatte das Land erstaunlich schnell wieder aufgeholt: Der Wiederaufbau wirkte dabei wie ein riesiges Konjunkturprogramm.
Beben, Tsunami, Supergau, Krieg – ganz egal. Unser Wirtschaftssystem wird mit allem fertig und wenn es dazu alle fertig machen muss. Ohne regelmäßigen Kollaps wäre am Ende noch die Konjunktur am Ende und das darf nicht sein. Da kommt jede Form der wiederbelebenden Zerstörung recht.
Die seinerzeit in Kobe entstandenen wirtschaftlichen Schäden hatte das Land erstaunlich schnell wieder aufgeholt: Der Wiederaufbau wirkte dabei wie ein riesiges Konjunkturprogramm.
Beben, Tsunami, Supergau, Krieg – ganz egal. Unser Wirtschaftssystem wird mit allem fertig und wenn es dazu alle fertig machen muss. Ohne regelmäßigen Kollaps wäre am Ende noch die Konjunktur am Ende und das darf nicht sein. Da kommt jede Form der wiederbelebenden Zerstörung recht.
Die Financial Times:
14.03.11 – warnt vor:Nachrichten
Die Internationale Atombehörde berichtet, momentan gäbe es keine Kernschmelze.
Sie schreiben, als ob sie sich, von der Katastrophe erregt, die Kernschmelze herbeisehnten. Der Satz bedeutet: Die Internationale Atombehörde berichtet das zwar, aber es stimmt nicht. Was die FTD-Volontäre natürlich exklusiv wissen. Hätten sie Deutschkenntnisse, oder Mitgefühl, oder journalistische Aufrichtigkeit, hätten sie geschrieben: Die Internationale Atombehörde berichtet, momentan gebe es keine Kernschmelze.
Sie schreiben, als ob sie sich, von der Katastrophe erregt, die Kernschmelze herbeisehnten. Der Satz bedeutet: Die Internationale Atombehörde berichtet das zwar, aber es stimmt nicht. Was die FTD-Volontäre natürlich exklusiv wissen. Hätten sie Deutschkenntnisse, oder Mitgefühl, oder journalistische Aufrichtigkeit, hätten sie geschrieben: Die Internationale Atombehörde berichtet, momentan gebe es keine Kernschmelze.
Söder blickt optimistisch nach Japan
13.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Bayern hat einen Umweltminister. Der gibt, Japans Supergau-Katastrophen fest im Blick, erstmal Entwarnung: „Söder: Die Kernkraftwerke in Bayern sind sicher.“ Natürlich. In Bayern ist ja auch das Abitur am schwersten und die Promotionen werden innovativer erarbeitet als anderswo. Was folgt deshalb aus den neuesten Erfahrungen mit dem Segen der Atomkraft? Nichts. „Wir gehen aus heutiger Sicht davon aus, dass alle beschlossenen Laufzeitverlängerungen möglich sind.“ Dann holt er ganz tief Luft zu einer faustdicken Lüge: „Wir waren nie Kernkraft-Fetischisten. Wir haben immer gesagt: Laufzeitverlängerung ja - aber nicht unendlich.“ Sondern nur so lange, bis auf dem Planeten kein Krümel Uran mehr gefunden werden kann. Kann der bitte als nächster über irgendeinen Skandal stolpern? Ich wünsch es mir so sehr.
Qualitätsjournalismus vom Feinsten
10.03.11 – warnt vor:Nachrichten
In welcher Stadt auch immer sich warum auch immer vorübergehend mehr Männer als gewöhnlich zusammenrotten, haben auch die Huren ein besseres Geschäft als sonst. Das ist keine Nachricht, sollte man meinen. Es sei denn, man würde den Satz "Frühling: Sonne lässt den Schnee verschwinden" für eine spannende Neuigkeit halten. Bei der Süddeutschen Zeitung konnte einer dennoch der Versuchung nicht widerstehen, das Einzige, was Playboyleser interessiert, in eine Pseudonachricht zu bündeln: Die Huren machen im Erdbebengebiet in Neuseeland ein Jahrhundertgeschäft. Diese Zeitung wird auch immer blöder. Vgl. dazu auch http://www.suedwatch.de/blog/
Ende gut, alles noch viel besser
10.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Heute berichte ich Ihnen ein Wirtschaftswunder in drei Akten mit einem strahlenden Happy End.
1)
2009 zeigte mir die TZ Oma Barbie am Abgrund. Wird sie, verzweifelt wie Merkle, vor den Zug springen?

Quelle
2)
Heute lese ich dagegen:
"Wieder dabei unter den Superreichen bei Forbes ist Maria-Elisabeth Schaeffler, die im Vorjahr auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten ihres Unternehmens nicht als Milliardärin geführt wurde. Mit 9,8 Milliarden kommt die Maschinenbau-Unternehmerin auf Platz 89."
3)
Wie hat sie das nur geschafft? Die IG Metall erklärt es Ihnen:
"Leiharbeit: arm durch Arbeit
Sozialsystem von den Arbeitgebern missbraucht
Nach der vom Arbeitsministerium, dem Deutschen Städtetag und der Bundesagentur für Arbeit jetzt vorgelegten "Halbjahresbilanz Hartz IV" beziehen immer mehr Erwerbstätige nebenher ergänzendes Arbeitslosengeld II. Insgesamt 1,18 Millionen Erwerbstätige waren "Aufstocker" und erhielten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Etwa die Hälfte hat nur Minijobs - aber 602.000 sind regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 440.000 davon haben sogar einen Vollzeitjob.Vor allem bei der Saisonarbeit, im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeitsbranche reichen die Löhne nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Das Sozialsystem würde "von den Arbeitgebern missbraucht", kritisierte Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Städtetags.
Wie am Standort Luckenwalde ist auch an anderen Standorten der Schaeffler Gruppe davon auszugehen, dass vor allem Leiharbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um zu überleben. Das bedeutet: Die Verleihfirmen wie auch die Schaeffler Gruppe bekommen indirekt "Stütze" aus den Sozialkassen.
Inzwischen sind die Löhne in Deutschland so niedrig, dass viele Osteuropäer lieber in Großbritannien anheuern, als in Deutschland für Niedrigstlöhne zu arbeiten."
Das Bundesverdienstkreuz am Bande für Frau Schäffler ist bei solchen Wohltaten nur noch eine Formsache und versteht sich von selbst. Das durfte ihr deshalb bereits 2001 der Beckstein an Revers schleimen.
So viel unternehmerisches Engagement will aber natürlich auch von der Bildungselite gewürdigt werden. Für Ihre besonderen Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung verlieh der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e. V. der Schäfflerschen darum die wahrhaftig so genannte "Karmarsch-Denkmünze".
Den Preis hätte ich ihr auch verliehen. Muss wohl ihr arschiges Karma sein, dass sie immer nur an Münzen denken kann.
1)
2009 zeigte mir die TZ Oma Barbie am Abgrund. Wird sie, verzweifelt wie Merkle, vor den Zug springen?

Quelle
2)
Heute lese ich dagegen:
"Wieder dabei unter den Superreichen bei Forbes ist Maria-Elisabeth Schaeffler, die im Vorjahr auf Grund der finanziellen Schwierigkeiten ihres Unternehmens nicht als Milliardärin geführt wurde. Mit 9,8 Milliarden kommt die Maschinenbau-Unternehmerin auf Platz 89."
3)
Wie hat sie das nur geschafft? Die IG Metall erklärt es Ihnen:
"Leiharbeit: arm durch Arbeit
Sozialsystem von den Arbeitgebern missbraucht
Nach der vom Arbeitsministerium, dem Deutschen Städtetag und der Bundesagentur für Arbeit jetzt vorgelegten "Halbjahresbilanz Hartz IV" beziehen immer mehr Erwerbstätige nebenher ergänzendes Arbeitslosengeld II. Insgesamt 1,18 Millionen Erwerbstätige waren "Aufstocker" und erhielten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Etwa die Hälfte hat nur Minijobs - aber 602.000 sind regulär sozialversicherungspflichtig beschäftigt. 440.000 davon haben sogar einen Vollzeitjob.Vor allem bei der Saisonarbeit, im Bau- und Gaststättengewerbe und in der Leiharbeitsbranche reichen die Löhne nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Das Sozialsystem würde "von den Arbeitgebern missbraucht", kritisierte Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Städtetags.
Wie am Standort Luckenwalde ist auch an anderen Standorten der Schaeffler Gruppe davon auszugehen, dass vor allem Leiharbeitnehmer ihr Einkommen durch Hartz IV aufstocken müssen, um zu überleben. Das bedeutet: Die Verleihfirmen wie auch die Schaeffler Gruppe bekommen indirekt "Stütze" aus den Sozialkassen.
Inzwischen sind die Löhne in Deutschland so niedrig, dass viele Osteuropäer lieber in Großbritannien anheuern, als in Deutschland für Niedrigstlöhne zu arbeiten."
Das Bundesverdienstkreuz am Bande für Frau Schäffler ist bei solchen Wohltaten nur noch eine Formsache und versteht sich von selbst. Das durfte ihr deshalb bereits 2001 der Beckstein an Revers schleimen.
So viel unternehmerisches Engagement will aber natürlich auch von der Bildungselite gewürdigt werden. Für Ihre besonderen Verdienste um die wirtschaftliche Entwicklung verlieh der Freundeskreis der Leibniz Universität Hannover e. V. der Schäfflerschen darum die wahrhaftig so genannte "Karmarsch-Denkmünze".
Den Preis hätte ich ihr auch verliehen. Muss wohl ihr arschiges Karma sein, dass sie immer nur an Münzen denken kann.
Kurios und schmuck: Der Galliumhort von Obertraun am 15.3. in der Archäologischen Staatssammlung, München
08.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
In einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit präsentiert die Archäologische Staatssammlung eine Ausstellung, die Peter Bauhuis initiiert und kuratiert hat. Ausgestellt wird ein Schatz von 80 singulären Schmuckstücken, die den Archäologen mehr Fragen aufgeben, als sie beantworten können. Dazu erfahren wir eine Entdeckungsgeschichte, deren Entdecker abhanden gekommen ist.
Am 15. März ist die Eröffnung der Ausstellung "Der Galliumhort von Obertraun",
in der Archäologischen Staatssammlung, um 18 Uhr,
.
Am 15. März ist die Eröffnung der Ausstellung "Der Galliumhort von Obertraun",
in der Archäologischen Staatssammlung, um 18 Uhr,
.

Bio ohne Sprit
08.03.11 – warnt vor:Bedrohungen allenthalben
Die Benzinversorger haben es versäumt, eine neue Spritsorte so einzuführen, dass der normale deutsche Autofahrer keinen Herzanfall oder Hetzanfall an der Tankstelle erleiden muss. Himmel! Darf das E10 in mein Allerheiligstes? Oder geht dann mein Rollfetisch kaputt? Quälende Unsicherheiten, die zwar mit einer kurzen Nachfrage beim Tankwart oder einem zehnsekündigen Internetbesuch beantwortet wären, großzügiger ist aber dann doch ein Benzingipfel, wie ihn der Brüderle anberaumt, um sein den aufgewühlten Autofahrern kongeniales Denkvermögen zu beweisen. Angeblich geht es da um „Biosprit“. Der Begriff ist so treffend wie „humanitärer Einsatz“ für das Verschicken von Panzern in Krisengebiete. Er meint das Gegenteil dessen, was er ausspricht. Denn Bio geht nur ohne Sprit. Früher, bei den Benediktiner, hiess das „stabilitas loci“. Zu deutsch: Daheim bleiben, locker bleiben – ist gut fürs Seelenheil und hilft das deutsche Mobilitätsdrama „Gas geben, drängeln, mehr Gas geben, aufregen, tanken – Himmel, aber was?“ zu vermeiden.
Erfolgsautor Schröder
04.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Es gibt ein Gerücht, Maschmeyer habe Schröder eine Million gezahlt – für dessen Memoiren. Das ist im Spiegel sicher irreführend ausgedrückt. Er bekam das Geld lediglich für das Kapitel "Rentenreform" in seinen Memoiren. Wenn dann ein Journalist dem Schröder dieses Gerücht erzählt, wird er mit den Worten "das ist meine private Angelegenheit" weggeschickt. Das bedeutet, es geht niemanden etwas an, wem Schröder für wie viel Geld den Staat verkauft. Die Einsicht der 68er, alles Private sei immer auch politisch, gilt für Schröder und seinesgleichen auch, nur genau umgekehrt. Was auch immer der Politiker durchsetzt, ist mit Sicherheit privat zu seinem Vorteil.
Entkräftet, entehrt, aber ungebrochen. Was hat Gutti ins Schlingern gebracht?
01.03.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Ich denke er stolperte über seine gravierenden Mängel in der Handhabung der Demokratie. Er hat es schlicht versäumt, alle Verlagshäuser zu gleichen Teilen zu unterstützen.
"Das Ministerium musste einräumen, dass Anzeigen für die Bundeswehr-Werbekampagne 2011 zunächst nur in Bild, Bild am Sonntag und bild.de geschaltet würden. Dafür erhalten die beiden Blätter und ihre Online-Ausgabe in den ersten vier Wochen rund 600.000 Euro, in weiteren Phasen der Kampagne einen noch nicht bezifferten weiteren hohen Betrag. Die Springer-Medien sind dem Bericht zufolge die einzigen, mit denen die Verantwortlichen des Werbefeldzugs bislang Verträge abgeschlossen haben."
Die Bürgerlichen von FAZ, SPIEGEL, Welt, SZ etc. lassen sich doch nicht unentgeltlich Ihren "Dr." entwerten, eine der wichtigsten Waffen im Karrierekampf ums Dasein, wo der Chef schon ist.
Jetzt haben sie den Guttenberg abgemahnt dafür und können wieder zur Akquise übergehen. Das Resümee der SZ, die die Strafaktion eingeleitet hatte: „Guttenberg ist 39. Er hat reichlich Zeit für ein Comeback.“ Ich schwöre Ihnen: Uns bleibt nichts erspart.
Mit ist übrigens eingefallen, wie der Guttenberg sein Ansehen retten könnte. Erstmal zurücktreten. Dann möchte ich wenigstens 24 Monate von dem Geck nichts mehr lesen müssen. Danach darf er mit dieser Dissertation wiederkehren:
Karl-Theodor von und zu Guttenberg, Creative Commons – Philanthropische Ideen zur Neubewertung des geistigen Eigentums in den Rechtswissenschaften.
Das hätte Stil. Und deshalb geschieht es nicht.
"Das Ministerium musste einräumen, dass Anzeigen für die Bundeswehr-Werbekampagne 2011 zunächst nur in Bild, Bild am Sonntag und bild.de geschaltet würden. Dafür erhalten die beiden Blätter und ihre Online-Ausgabe in den ersten vier Wochen rund 600.000 Euro, in weiteren Phasen der Kampagne einen noch nicht bezifferten weiteren hohen Betrag. Die Springer-Medien sind dem Bericht zufolge die einzigen, mit denen die Verantwortlichen des Werbefeldzugs bislang Verträge abgeschlossen haben."
Die Bürgerlichen von FAZ, SPIEGEL, Welt, SZ etc. lassen sich doch nicht unentgeltlich Ihren "Dr." entwerten, eine der wichtigsten Waffen im Karrierekampf ums Dasein, wo der Chef schon ist.
Jetzt haben sie den Guttenberg abgemahnt dafür und können wieder zur Akquise übergehen. Das Resümee der SZ, die die Strafaktion eingeleitet hatte: „Guttenberg ist 39. Er hat reichlich Zeit für ein Comeback.“ Ich schwöre Ihnen: Uns bleibt nichts erspart.
Mit ist übrigens eingefallen, wie der Guttenberg sein Ansehen retten könnte. Erstmal zurücktreten. Dann möchte ich wenigstens 24 Monate von dem Geck nichts mehr lesen müssen. Danach darf er mit dieser Dissertation wiederkehren:
Karl-Theodor von und zu Guttenberg, Creative Commons – Philanthropische Ideen zur Neubewertung des geistigen Eigentums in den Rechtswissenschaften.
Das hätte Stil. Und deshalb geschieht es nicht.


