Was denkt der sich eigentlich?



Wenn Sie im entspanntesten Urlaub in einem ganz entzückenden Lokal überraschend an Ihrem Partner dieses Gesicht entdecken, dann denkt der vielleicht gerade:

„Wieso bekommt jetzt die die Calamari fritti wieder eher als ich?“

„O.K., das sossenverschmierte Kleinkind lassen wir hier. Dafür nehmen wir die leckere Bedienung mit nach Hause.“

„Yes we can. Ich zähle bis tausend. Wenn in der Zeit nochmal „Wind of Change“ läuft, sprenge ich die Stereoanlage dieser Boazn telekinetisch in die Luft.„

„Die Bierchen waren echt gut nach der ersten Presshalben, der Sangria auch, ein Spitzenrosé danach, tolle Kräuter-, Himbeer- und Erdbeerliköre, einige Pils zwischendurch gegen den klebrigen Geschmack, etwas Caffé corretto zum Wachbleiben, und die paar Grappe runden das Essen doch fein ab. Woher kommt das dann? Aber klar: Der Salat. Der ist schwer verdaulich. Weiß man doch. Ich werde das leichte Magengrummeln einfach ignorieren. Oder vielleicht einen Averna?“

„Bestandsaufnahme: Links rülpsen die Belgier, vorne schwitzen speckig die Kärntner und rechts rumoren lüstern die Russen. Ich könnte die Brille abnehmen. Aber die Ohren? Was mache ich mit den Ohren?“

„Kann da mal bitte jemand die Wand hinten weiß streichen, damit mein Gesicht nicht so blass wirkt?“
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