Mappus, Kämpfer für die Demokratie

Würde mir jemand das Gesicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten zeigen und mich fragen, wie so etwas wohl heissen müsste, dann würde ich kurz nachdenken und sagen: Das ist vielleicht ein Plonz, Speckel, Mops, Pampel, Kotzel oder so? Aber „Mappus“ trifft es schon auch sehr gut, ich meine, der Mann hat zum Zeichen seiner vollsten Saturiertheit als Volksvertreter ja bereits Speckpolster auf der Stirn. Das macht ihm nichtmal Ottfried Fischer nach. Soviel zur Person. Zur Sache:
Mappus meint, Man könne "demokratisch legitimierte Beschlüsse nicht einfach ad acta legen", so Mappus. Was er dabei verschweigt, ist: Die demokratischen Legitimierer sitzen der europäischen Großfinanz und Bauwirtschaft auf dem Schoß, wenn sie ihr Händchen heben in der Abstimmung. Aber das stört den Mappus natürlich nicht, weil ihm der Weg, wohin er geht, von seinen Leistungseliten mit goldenen Marshmallows gepflastert wird. Und diesen weichen Gang durchs Leben lässt man sich doch nicht von irgendwelchen Leuten oder Argumenten wegnehmen. Da sei die Polizei vor.

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