Hartz IV Verhandlungen gescheitert
09.02.11 – warnt vor:Menschen zu meidende
Koalition und Opposition konnten sich trotz aller Appelle und Drohungen in der Nacht nicht einigen.
Appelle? Drohungen? Ich stelle mir das so vor:
von der Leyen: Ich appelliere zum letzten Mal: Kompromieren Sie!
Manuela Schwesig: Kompro-was?
von der Leyen: Ein Kompromiss. Wir brauchen einen Kompromiss.
Manuela Schwesig: Drohen Sie mir nicht mit Kompromiss! Ein Kompromiss steht nicht auf dem Zettel, den mir die Genossen zugesteckt haben.
von der Leyen: Was steht denn auf dem Zettel?
Manuela Schwesig: Halt durch Manu. Wir warten an der Bar auf Dich.
von der Leyen: Da wär ich jetzt auch gern. Lassen Sie uns das unterschreiben und wir gehen einen trinken.
Manuela Schwesig (schiebt ihr einen Stapel Papier über den Tisch): Da hin muss die Unterschrift.
von der Leyen: Nee, ich denke, wir unterschreiben besser meinen Entwurf.
Manuela Schwesig: Niemals! Ich appelliere an Ihr Gewissen. Die Kinder, von der Leyen, denken Sie an die Kinder!
von der Leyen: Wieso? Um die kümmert sich mein Mann oder die Dings, die da von den Philippinen, sie wissen schon.
Manuela Schwesig: Ich meine die armen Kinder! Ihnen droht tiefe, Politikverdrossenheit schürende Armut, habe ich irgendwo gelesen.
von der Leyen: Lesen Sie lieber das hier und dann kritzeln Sie Ihren albernen Namen drunter und aus. Ich möchte nach Hause.
Manuela Schwesig: Auf keinen Fall! Sie weisen meinen Appell zurück? Dann muss ich Ihnen drohen!
von der Leyen: Gerne. Womit denn?
Manuela Schwesig: Wechselwähler. Hartz IV treibt die Mitfühlenden unter ihren Stammwählern fort von der Union.
von der Leyen: Ja und? Wechselwähler sind kein Argument, davon steht nichts auf meinem Zettel.
Manuela Schwesig: Was für ein Zettel? Von wem haben Sie den?
von der Leyen: Na vom Keitel, der neuerdings den Henkel macht, und bei uns immer rumläuft. Nur zwei Sätze stehn drauf: Höheres Wachstum braucht ein klares ordnungspolitisches Fundament: Der Staat muss sich wieder zurücknehmen. So steht es da und nicht anders.
Manuela Schwesig: Warum hab ich den nicht?
von der Leyen: Weil Du nicht regierst, Herzchen.
Manuela Schwesig: Ein letztes Mal: Ich appelliere!
von der Leyen: Ich auch. Und ich drohe zu verhungern, lassen Sie uns gehn.
Manuela Schwesig: Und die Hartz IV Empfänger?
von der Leyen: Glauben sie, ich sitze hier wegen ein paar Millionen ausrangierter Leistungsverweigerer? Ich bin Bundesarbeitsministerin. Nicht Bundesnichtarbeitsministerin. Gehen wir.
Manuela Schwesig: O.K., sie zahlen den Prosecco, ich erklär´s kurz den Journalisten.
Appelle? Drohungen? Ich stelle mir das so vor:
von der Leyen: Ich appelliere zum letzten Mal: Kompromieren Sie!
Manuela Schwesig: Kompro-was?
von der Leyen: Ein Kompromiss. Wir brauchen einen Kompromiss.
Manuela Schwesig: Drohen Sie mir nicht mit Kompromiss! Ein Kompromiss steht nicht auf dem Zettel, den mir die Genossen zugesteckt haben.
von der Leyen: Was steht denn auf dem Zettel?
Manuela Schwesig: Halt durch Manu. Wir warten an der Bar auf Dich.
von der Leyen: Da wär ich jetzt auch gern. Lassen Sie uns das unterschreiben und wir gehen einen trinken.
Manuela Schwesig (schiebt ihr einen Stapel Papier über den Tisch): Da hin muss die Unterschrift.
von der Leyen: Nee, ich denke, wir unterschreiben besser meinen Entwurf.
Manuela Schwesig: Niemals! Ich appelliere an Ihr Gewissen. Die Kinder, von der Leyen, denken Sie an die Kinder!
von der Leyen: Wieso? Um die kümmert sich mein Mann oder die Dings, die da von den Philippinen, sie wissen schon.
Manuela Schwesig: Ich meine die armen Kinder! Ihnen droht tiefe, Politikverdrossenheit schürende Armut, habe ich irgendwo gelesen.
von der Leyen: Lesen Sie lieber das hier und dann kritzeln Sie Ihren albernen Namen drunter und aus. Ich möchte nach Hause.
Manuela Schwesig: Auf keinen Fall! Sie weisen meinen Appell zurück? Dann muss ich Ihnen drohen!
von der Leyen: Gerne. Womit denn?
Manuela Schwesig: Wechselwähler. Hartz IV treibt die Mitfühlenden unter ihren Stammwählern fort von der Union.
von der Leyen: Ja und? Wechselwähler sind kein Argument, davon steht nichts auf meinem Zettel.
Manuela Schwesig: Was für ein Zettel? Von wem haben Sie den?
von der Leyen: Na vom Keitel, der neuerdings den Henkel macht, und bei uns immer rumläuft. Nur zwei Sätze stehn drauf: Höheres Wachstum braucht ein klares ordnungspolitisches Fundament: Der Staat muss sich wieder zurücknehmen. So steht es da und nicht anders.
Manuela Schwesig: Warum hab ich den nicht?
von der Leyen: Weil Du nicht regierst, Herzchen.
Manuela Schwesig: Ein letztes Mal: Ich appelliere!
von der Leyen: Ich auch. Und ich drohe zu verhungern, lassen Sie uns gehn.
Manuela Schwesig: Und die Hartz IV Empfänger?
von der Leyen: Glauben sie, ich sitze hier wegen ein paar Millionen ausrangierter Leistungsverweigerer? Ich bin Bundesarbeitsministerin. Nicht Bundesnichtarbeitsministerin. Gehen wir.
Manuela Schwesig: O.K., sie zahlen den Prosecco, ich erklär´s kurz den Journalisten.
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