Haderthauer und die deutsche Sprache

SZ: „Haderthauer mahnte, das Beherrschen der deutschen Sprache sei "Bürgerpflicht". Es sei jedem Migranten zuzumuten, sie innerhalb eines Jahres zu lernen.“
1962 geboren kämpft Frau Haderthauer seit Jahrzehnten mit der deutschen Sprache. Und heraus kommt sowas:
„Familie ist der Ort für Zukunft und Lebenschancen von Kindern.“ Das stimmt für Söhne wie Max Strauß und Konstantin „2.0“ Neven DuMont, die tatsächlich ihre Zukunft in der Familie finden. Die meisten werden sich wohl woanders Arbeit suchen müssen.
„Was Familie kann, kann nur Familie!“ Aha.

„Im Laufe der Zeit haben sich die Erwartungen an das, was Familie leisten soll oder kann und an das, was der Staat zu leisten hat, gewandelt. Das ist ein gesellschaftlicher Prozess, der ständigen Entwicklungen unterliegt, der atmet.“ Der Erwartungsprozess unterliegt atmend ständigen Entwicklungen. Ich verstehe. „Hierauf gibt es keine einfachen Antworten.“ Die Antworten auf atmende Prozesse gehören zu den schwersten.

„Lebenschancen, das sind heute vor allem soziale Schlüsselkompetenzen und eine gute Persönlichkeitsentwicklung.“ Die Lebenschancenforschung sagt: Die Netten schaffen es!

„Erfolgreiche Politik für meinen Stimmkreis Ingolstadt-Neuburg erfordert den Einsatz für eine Vielzahl von Anliegen und Themen.“ Ein Glück, dass dieser Satz kein Subjekt hat. Fast hätte ich geglaubt, die Haderthauer möchte sich für eine Vielzahl von irgendwas einsetzen.

„Ländlicher Raum und Großstadt entwickeln sich hier in gegenseitiger Befruchtung zu einer der Boomregionen Bayerns.“ Wie zwei Schnecken?

„Medien sind Partner und Kontrolle der Politik.“ Solche Sätze sind Bildungsversager und Haderthauer der Sprache. Richtig heisst es: Krasse Blogs sind Kontrolle von Politik, Alder.

.„Was nutzen die schönsten Schulbauten, wenn darin Bildungsversager sitzen?“ Tja. Und was die schönste Staatskanzlei, wenn die Haderthauer drin schwadroniert und ihre Ressentiments in deppendeutsche Sprachfehler packt?
blog comments powered by Disqus